Bistum Basel

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Abschlussmesse des akademischen Jahres

Vergangenen Dienstag hat sich sich eine ansehnliche Zahl von Gläubigen und Student*innen in der Hofkirche St. Leodegar, Luzern versammelt. Ein letztes Mal wurde die Abschlussmesse des laufenden akademischen Jahres und der Studienbegleitung des Bistums Baselmit mit Weihbischof Denis Theurillat gefeiert, welcher im Sommer in den Ruhestand gehen wird.

Von Dr. Agnell Rickenmann, Regens

Der Feier zum Abschluss des akademischen Jahres sind auch die Prodekanin der theologischen Fakultät Luzern, Fr. Prof. Birgitt Jeggle-Merz und das Ausbildungsteam der Stiftung St. Beat beigewohnt. Dass Gottesdienste mit Herz, Freude und Vertrauen gefeiert werden sollen, war nicht nur Thema der Lesung, sondern war wie der rote Faden während der gesamten Feier spürbar. Organist Wolfgang Sieber unterstrich die Stimmung mit frohen Klängen.

Regens Agnell Rickenmann dankte dem demissionierten Weihbischof Denis Theurillat für die vielen schönen Feiern mit ihm und die stete Bereitschaft dem Seminar zur Verfügung zu stehen. Ein anderes Dankeswort schloss sich ebenso prominent an: Jenes an Elke Freitag. Sie wird das Ausbildungsteam verlassen, um einen Auftrag in der Pastoral zu übernehmen. Ihr galt der herzliche Dank des ganzen Teams und der Studenten*innen, die sie währen vieler Jahre mit Kompetenz, Menschlichkeit und einem glaubenden Herzen begleitete.

Schlussworte von Weihbischof Denis Theurillat    

In seinem Schlusswort richtete sich Weihbischof Denis an das ganze Team der Stiftung St. Beat, an die Professor*innen, an alle Mitwirkende im Rahmen der Ausbildung sowie an die Student*innen:

"Ich bin dafür sehr dankbar, diesen Abschlussgottesdienst mit euch allen gefeiert zu haben. Und ich danke unserem Regens Agnell für seine Worte der Dankbarkeit mir gegenüber.
In der Tat werde ich in einem Monat – Ende Juni – Solothurn verlassen. Nach 21 Jahren als Weihbischof im Bistum Basel werde ich einen neuen Lebensabschnitt anfangen, über den ich mich natürlich sehr freue.
Ich bin sehr dankbar für all diese Jahre, in denen ich in unserem Bistum gewirkt habe. Für mich waren es volle Jahre. Ich zitiere nur ein Beispiel von vielen: Ich erinnere mich gerne an meine Dienste im Rahmen des Seminars und mit den Studentinnen und Studenten. Ich erinnere mich gerne an viele Feiern und all die Skrutiniengespräche, die ich während 21 Jahren geführt habe. In diesem Kontext erfahre ich ein angenehmes Gefühl, denn der Wind der Dankbarkeit weht in mir heute Abend.

Mit diesem Wind in mir möchte ich Euch allen für dieses akademische Jahr 2020/2021, für Eure grosse Arbeit und für alle die Bemühungen, die ihr verwirklicht habt, von Herzen danken. Ich denke an Euch, Mitglieder des Seminarteams, an Euch, Studentinnen und Studenten, an die Professoren und Professorinnen. Ich mache es auch im Namen von Bischof Felix und von der Bistumsleitung.

Ein letztes Wort von mir. Ich wünsche mir, dass ihr Euch auf Eure Zukunft in einem kirchlichen Dienst mit Freude und im Vertrauen immer vorbereitet oder dass, wenn ihr am Ende der Ausbildung seid, ihr Euer Engagement in der Kirche gut anfangen könnt. In diesem Sinn sage ich mir oft: die Kenntnisse in so vielen Bereichen des Lebens sind unentbehrlich. Unsere Kenntnisse müssen, sich ja immer verbessern. Das sicher: bleiben aber vorrangig zwei Fundamente, – wenn ich es so sagen darf – die unsere Kenntnisse tragen und uns helfen, sie umzusetzen: das Gebet und die Meditation einerseits und andererseits die Achtung, die Aufmerksamkeit auf die Menschen, die wir überall treffen, ganz besonders auf die Menschen, die uns anvertraut sind. Mit anderen Worten: unser Gebet und unsere Nähe mit den Menschen, bei den Menschen: zwei Fundamente, die wir ja immer stärken müssen. Nur so können wir das Evangelium wagen. Nur so entsprechen wir den Worten Jesu im heutigen Evangelium «Um meinetwillen und um des Evangeliums willen». Es sind meine besten Wünsche für euch.

Ich werde immer eine grosse Freude erleben, Euch zu treffen auf unseren Wegen. Im Moment wünsche ich Euch allen eine schöne und bereichernde Zeit. Dafür bitten wir Gott um seinen Segen.

Amen"

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