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Als die Mönche nach Mariastein zurückkehrten

50 Jahre ist es her seit der staatsrechtlichen Wiederherstellung des Klosters Mariastein. Es ist ein Meilenstein in der Geschichte des Klosters Beinwil-Mariastein und eine weitsichtige staatspolitische Tat der damaligen Regierung und des Volkes des Kantons Solothurn. Die Rückgabe des Klosters an den Konvent wird 2021 mit einem Strauss an Anlässen zurück in die Erinnerung geholt – unter anderem am «Tag der Politik» am 8. September 2021.

Von der Staatskanzlei Kanton Solothurn

Am 21. Juni 1971 hat die Solothurner Regierung das Kloster Mariastein in einem feierlichen Akt zurück in die Hände der Mönchsgemeinschaft übergeben, die auf diese Weise «nach Hause» zurückkehren konnte: Fast 100 Jahre zuvor, nämlich 1874/75, war das Kloster «reorganisiert» worden – die dort sesshaften Mönche waren seither heimatlos.

Der feierliche Anlass zur Erinnerung der Reorganisation fand am Mittwoch, 8. September, im Konzertsaal Solothurn statt. Dabei wurde vor rund 80 Gästen mit Referaten, Grussworten, einem Podium sowie mit Klängen der Musikschule Dornach dem historischen Ereignis vor 50 Jahren gedacht.

In seinem Vortrag beschrieb Prof. Dr. Urs Altermatt, wie das Kloster Mariastein im späten 19. Jahrhundert vom Strudel des Kulturkampfes erfasst worden war. Mit einem Bogen zu heute verwies er auf Toleranz als Basis einer offenen, pluralistischen Gesellschaft.

Frau Landammann Susanne Schaffner erörterte das Verhältnis zwischen Kirche und Staat, das zur Zeit des Kulturkampfs in einer heute unvorstellbarer Weise angespannt gewesen war. Mit Blick auf die Gegenwart würdigte sie die kirchlichen Institutionen als wichtige Dienstleistungsträger – gerade auch im Bereich der Integration –, deren Bestehen aber durch grosses Herausforderungen geprüft würden.

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