Bistum Basel

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Priesterweihe in der Kathedrale in Solothurn

In einem feierlichen Gottesdienst weihte Bischof Felix Gmür am Sonntag, 11. Juni 2017, Diakon Andreas Stüdli zum Priester. Mehrere hundert Gäste wohnten der eindrücklichen Liturgie in der Solothurner Kathedrale St. Urs und Viktor bei.

Boris Schlüssel

Ein Priesterleben sei „kein Sonntagsspaziergang“, sagte Bischof Felix Gmür in seiner Predigt im Weihegottesdienst. Er nahm Bezug auf den Lesungstext aus dem Buch Jesus Sirach, wo es im zweiten Kapitel heisst: „Mein Sohn, wenn du dem Herrn dienen willst, dann mach dich auf Prüfung gefasst!“ Umso mehr gab der Bischof seiner Freude darüber Ausdruck, dass sich Andreas Stüdli trotz dieser „abschreckenden Perspektive“ für den priesterlichen Dienst im Bistum Basel zur Verfügung stellt.

Im Zentrum des zweistündigen Gottesdienstes stand die vielgestaltige Weiheliturgie, zu der unter anderem Allerheiligenlitanei, Handauflegung und Weihegebet gehören. Zahlreiche Priester und Seelsorgende sowie mehrere hundert Gäste feierten in der Solothurner  Kathedrale St. Urs und Viktor mit. Der Chor der Stadtkirche Maria Himmelfahrt in Baden und der neue Kathedralorganist Benjamin Guélat gaben dem Gottesdienst einen sehr festlichen musikalischen Rahmen. Im Anschluss waren alle zu einem Apéro riche in den malerischen Barockgarten des Palais Besenval direkt an der Aare eingeladen.

Andreas Stüdli, der einzige Neupriester dieses Jahres im Bistum Basel, ist 49-jährig, stammt aus Weinfelden (TG) und arbeitete längere Zeit als Krankenpfleger. Nach dem Theologiestudium in Luzern absolvierte er die zweijährige Berufseinführung. Derzeit wirkt er als Seelsorger in den Pfarreien Baden-Ennetbaden (AG).