Bistum Basel

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Basler Jugendprojekt: We care - we share - we prepare

Am 8. April 2017 hat das interkulturelle Jugendprojekt JUNG-SEIN erstmals seine Türen im Gartengeschoss des Pfarrhauses der OKE an der Elisabethenstr. 10 geöffnet. Seither ist es jeweils freitags und samstags von 14 bis 23 Uhr offen. Das Projekt richtet sich an geflüchtete Jugendliche und junge Erwachsene sowie an die Bevölkerung Basels.  
 
Nach dem Erfolg des Projekts DA-SEIN, das sich an Geflüchtete jeden Alters und jeden Aufenthaltsstatus richtet, hat die Offene Kirche Elisabethen (OKE) in Basel den Bedarf junger Geflüchteter nach weiterer Betreuung identifiziert und dazu das neuartige interkulturelle Projekt JUNG-SEIN lanciert: Geflüchtete Menschen zwischen 15 und 25 brauchen und suchen Kontakt zu hiesigen Gleichaltrigen und sinnvolle Freizeitgestaltung an Wochenende und in Ferienzeiten. Dies trifft sich mit dem Wunsch von Jugendlichen aus Basler Kirchgemeinden und Pfarreien, sich für gleichaltrige Geflüchtete zu engagieren, sie zu begleiten und zu integrieren.
 
Die OKE hat als Motto für JUNG-SEIN die drei englischen Begriffe „We care, we share and we prepare“ gewählt.

  • „Care“ heisst sich kümmern um, sich sorgen um und Sorge geben zu. Konkret im JUNG-SEIN heisst dies, die Jugendlichen und jungen Erwachsenen werden animiert und begleitet, sich umeinander zu kümmern, miteinander unterwegs zu sein, von- und miteinander zu lernen.
  • „Share“ heisst „teilen“, konkret: Leben teilen miteinander, Erfahrungen der Flucht und des Hiesigseins, des Ankommens und des Weitergehens, die Jungen bereichern einander. Es geht aber auch um die geistlichen Grundprinzipien der Dankbarkeit und der Wertschätzung, die im Jugendprojekt JUNG-SEIN eingeübt werden soll. Auch das Essen des JUNG-SEIN ist bereits geteiltes, also von umliegenden Restaurants und Nahrungsteilorganisationen überlassenes Essen.
  • „Prepare“ heisst vorbereiten. Hier werden die jungen Menschen in der Zeit rund um Schule und Beruf auf die aktuelle Lebensphase vorbereitet, in der besonderen Situation der geflüchteten Jungen beispielsweise mit Kontakten zu lokaler Wirtschaft und Handwerk. 

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