Bistum Basel

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Kirchenerneuerung: Bischof Felix an Konferenz für Frauenrechte in Rom

Im Vorfeld der Amazoniensynode hat in Rom die Konferenz der Erneuerungsbewegung «Voices of Faith» stattgefunden. Die von der Lichtensteinerin Chantal Götz geführte Organisation setzt sich weltweit für die Rechte der Frauen in der Kirche ein. Ziel der Konferenz war die Forderung eines Stimmrechts für Ordensfrauen an Bischofssynoden. An der live übertragenen Konferenz nahmen Ordensfrauen und engagierte Personen aus aller Welt teil. Dazu gehörten auch Priorin Irene Gassmann und Bischof Felix Gmür. Unter der Leitung von Theologin Regula Grünenfelder diskutierten sie über die Situation der Kirchenfrauen in der Schweiz.

Bereits zu Beginn des Gesprächs stellte Bischof Felix klar, dass es beim Dienst, den Menschen für die Kirche leisten, nicht auf das Geschlecht ankomme, sondern dass der Dienst gut geleistet werde. Für das Bistum Basel sei die Gleichberechtigung eine Selbstverständlichkeit. «Wenn nicht-geweihte Männer an der Amazonas-Synode abstimmen, dann sollen dies auch Ordensfrauen tun dürfen», betonte der Bischof und unterstützte damit das Anliegen der Bewegung.

In Bezug auf die Bedeutung der Sakramente und die rückläufige Priesterberufung forderte Priorin Irene eine neue Sakrementenpastoral, welche die Spende durch Frauen angemessen berücksichtige.

Bischof Felix motivierte die Frauen, sich einzubringen. Bei der Weiterentwicklung der Gleichstellungsfragen seien auch die Wissenschaftlerinnen an den theologischen Fakultäten gefordert. Schweizer Theologeninnen und Theologen könnten Impulse für die Weltkirche geben. Die Lösungen müssten aber auch ökumenisch kompatibel sein und dürften die Einheit der Kirche Kirche nicht gefährden. Die Antwort der Frauen kam sofort: Priorin Irene kündigte die Lancierung einer «Junia-Initiative» an, welche die Sache der Frau in der Kirche voranbringen soll.

Im Anschluss an die Veranstaltung fasste Bischof Felix zusammen:  «Es ist dringend, dass wir eine Gesellschaft entwickeln, die sich der gleichen Würde und der wechselseitigen Abhängigkeiten von Menschen und Kulturen bewusst ist. Das gilt auch für die Rolle der Frauen in der Kirche. Dafür setze ich mich weiterhin nach Kräften ein.»

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