Bistum Basel

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Weihbischof Denis zur Chancengleichheit

Begrüssungsworte von Weihbischof Denis Theurillat zur Generalversammlung des Schweizerischen Katholischen Frauenbundes vom 23. Mai 2019 in Basel:

Liebe Frauen des Schweizerischen Katholischen Frauenbundes
Liebe Frau Präsidentin Curau
Liebe Frauen im Vorstand
Liebe Gäste

Im Namen des ebenfalls hier anwesenden Generalsekretärs der Schweizer Bischofskonferenz, Dr. Erwin Tanner, begrüsse ich Sie herzlich und überbringe Ihnen den Gruss des Bischofskollegiums sowie der Vertreterinnen des Frauenrates der SBK, Frau Marlies Hoechli und Frau Franziska Zen Ruffinen, die ebenfalls hier unter uns sind.

Bereits zum vierten Mal darf ich an Ihrer Versammlung mit dabei sein. Ich bin immer wieder beeindruckt von dieser Tagung, die Ihr Engagement für die Sache der Frau in der Gesellschaft und in der Kirche überzeugend zum Ausdruck bringt. Dafür bedanke ich mich bei Ihnen auch im Namen der Bischofskonferenz.

Die Frage der Chancengleichheit ist eine zentrale Frage der gesellschaftlichen und kirchlichen Entwicklung geworden. Mit «Gleichberechtigng. Punkt. Amen» haben Sie dies auch zum zentralen Thema der heutigen Versammlung gemacht.

Das Wort «Amen» hat eine liturgische Funktion und bestätigt ein Gebet. Es ist erfrischend, «Gleichberechtigung. Punkt. Amen» auch als Gebet zu betrachten. 

Deshalb bin ich zuversichtlich, dass die grossen Erwartungen, die im Hinblick auf die kirchlichen Veränderungen geäussert werden, in einen entwicklungsorientierten Dialog münden, der uns weiterführt - bis zum gemeinsamen «Amen.

Ich möchte noch etwas ausholen: Wir verstehen uns ja als Universalkirche, und als solche ist klar, dass auch der Erstverantwortliche - Papst Franziskus - aufgerufen ist, die Situation seiner Kirche - und der Frauen in der Kirche - wahrzunehmen und mit Hilfe des Heiligen Geistes die richtigen Entscheidungen zu treffen. Dabei spielen Gebete wie das vom Kloster Fahr lancierte «Schritt für Schritt» eine wichtige Rolle. Ganz besonder gefällt mir die folgende Passage:

"Frauen und Männer sind durch die Taufe gleichwertige und vollwertige Mitglieder der Kirche. Im Miteinander in allen Diensten und Ämtern können sie zu einer Kirche beitragen, die erneuert in die Zukunft geht.»

Ich freue mich immer über die Erfahrungen, die ich im Rahmen der Gespräche mit dem Frauenrat der Schweizer Bischofskonferenz machen kann. Unser «Bienenstock» ist zwar klein, aber aktiv.

Zu Beginn dieser Worte habe ich mich für Ihr Engagement bedankt. Zum Abschluss möchte ich noch einen Wunsch beifügen:

Es ist mir ein grosses Anliegen, dass Sie und Ihr Bund nicht müde werden, mit der Kirche in lebendiger Verbindung zu bleiben!

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine inspirierende und weiterführende Veranstaltung.

Danke für Ihre Aufmerksamkeit.

Denis Theurillat, Weihbischof von Basel

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