Bistum Basel

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Das Kreuz – Zeichen des Leidens und der Erlösung

Das Kreuz und die Auferstehung stehen im Zentrum des christlichen Glaubens. Symbolisch kennzeichnet die Verbindung von Horizontale und Vertikale die Beziehung des Menschen zu Gott und der Menschen untereinander.

In den Schriftlesungen des Karfreitags deutet das Alte Testament Jesus auch als Gottesknecht und sein Sterben als eine Hingabe für uns: „[…] der Herr lud auf ihn die Schuld von uns allen“ (Jes 53,6). Der Hebräerbrief enthält Worte, die zum Eindrücklichsten gehören, was das Neue Testament über den Sohn Gottes verkündet - er ist „der Urheber des ewigen Heils geworden“ (Hebr 5,9).

In der 1962 eingeweihten Muttergotteskapelle auf dem Obernniesenberg (AG) im Freiamt steht rechts vom Altar ein schlichtes Stabkreuz mit Korpus. Die moderne Eisenplastik hat der Kunstschmied Ferdinand Hasler (1922-96) geschaffen. Im Rücken des Gekreuzigten an der Wand stellt der Künstler Ferdinand Gehr (1896-1996) Christus und das Kreuz in das Licht von Karfreitag, symbolisch ausgedrückt durch zwei rote Glasfenster.

Im Zeichen der Auferstehung ist das Kreuz zum zentralen christlichen Symbol geworden. Sie bestätigt, was sich am Kreuz ereignet hat, führt es weiter und hält es lebendig, symbolisch dargestellt durch die grüne Farbe im Glasfenster. Im Johannes-Evangelium klingt die Erhöhung des Herrn an. Sie gipfelt in Jesu letzten Worten „Es ist vollbracht“ (Joh 19,30).

Inmitten der Nacht vollziehen sich die tiefsten Geheimnisse des christlichen Glaubens, und beim Aufgang der Sonne verkündet das erste Morgenlicht den Menschen Heil und Erlösung. 

Gesegnete Ostern – Joyeuses Pâques – Buona Pasqua!

Dr. Joachim Köhn, Pastoralverantwortlicher Bistum Basel