Bistum Basel

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Pfingsten: Fabel oder Fakt?

Ist das 1. Pfingstfest eine schöne Fabel oder ein wahres Ereignis? In der Apostelgeschichte fällt mir immer wieder auf, mit welcher Kraft der Heilige Geist weht. Er wird als „Brausen“ beschrieben, als „heftiger Wind“ und auch als „Zungen von Feuer“ (Apg 2, 2-3). Ebenso fällt mir die Einheit auf, die der Heilige Geist bewirkt. Er versammelt die Menschen und verleiht Ihnen die Gabe einander zu verstehen: „Alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt und begannen, in fremden Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab“(Apg 2,4).

Was bedeutet Pfingsten heute?

  • Nehmen wir uns die Zeit, das Apostolische Schreiben „Amoris Laetitia“ („die Freude der Liebe“) von Papst Franziskus zu verstehen und umzusetzen. Es ist eine Botschaft voller Hoffnung und voller Unterstützung für alle Familien.
  • Feiern wir das Gedenken an die Reformation, das der Ökumene einen neuen und glaubwürdigen Schwung verleiht. Ein Beispiel dafür ist der nationale ökumenische Gedenk- und Feiertag vom 1. April 2017 in Zug.
  • Feiern wir auch den 600. Jahrestag von Niklaus von Flüe (1417-1487). Er erinnert uns daran, den Frieden in den Herzen zu leben. Wer in den Ranft geht, kann diese Erfahrung machen.

Diese drei Beispiele zeigen, dass der Geist Gottes unter uns ist. Machen wir uns doch zum diesjährigen Pfingstfest die Worte des Apostels Paulus zu eigen: „Wenn wir aus dem Geist leben, dann wollen wir dem Geist auch folgen“ (Gal 5,25).

Ich wünsche Ihnen eine gesegnete und schöne Pfingstzeit!

+Denis Theurillat, Weihbischof von Basel