Bistum Basel

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Bistumsjugend: "We are alive!"

Am 24. September 2017 fand das 17. Bistumsjugendtreffen in Basel statt. Dieses findet jährlich statt, um für junge Menschen einen unvergesslichen Tag mit Jugendgottesdienst und gemeinsamen Erlebnissen zu schaffen.

Für das Bistumsjugendtreffen 2017 wurde gemeinsam mit Jugendlichen folgendes Motto gewählt: WE ARE ALIVE! - Kirche. Lebendig. Vielfältig. Jung. Lebendig war es allemal! Der Jugendgottesdienst zog 600 Interessierte aus dem Bistum Basel an. Die Fachstelle Jugend bl.bs gestalteten den Gottesdienst gemeinsam mit Bischof Felix Gmür, Generalvikar Markus Thürig, dem Pfarrer der St. Joseph-Kirche und Jugendlichen. Für eine mitreissende Stimmung sorgte vor allem auch die Musik des Jugendchors St. Joseph und Adoray Basel, die zum Mitsingen animierte.

Bischof Felix bezog sich in seiner Predigt auf den Bibeltext des Tages (Mt 20,1-16), in dem ein Gutsherr Männer im Weinberg beschäftigt und alle gleich entlohnt, unabhängig von ihren Arbeitsstunden. Bischof Felix wies die Jugendlichen darauf hin, dass Gott sich um alle kümmert. Er nimmt jeden individuell an und kümmert sich um dessen Bedürfnisse.

Breite Workshop-Palette - von Hip-Hop bis Homosexualität und Glauben

Nach dem Jugendgottesdienst und dem leckeren Mittagessen der ge.m.a Basel im Hof der St. Joseph-Kirche besuchten die 400 teilnehmenden Jugendlichen verschiedene Workshops in der Umgebung. Im Angebot zeigte sich denn auch die Vielfalt der Kirche mit Tanz, Musik, Gemeinschaft, Gesprächen, Spiel und Spass.

Die Jugendlichen konnten sich mit Taizé-Brüdern und Freiwilligen über das europäische Taizé-Jugendtreffen austauschen, das Ende 2017 in Basel stattfinden wird. Bei Voyage-Partage, Jesuit Volonteers und Hoplaa (Commundo) konnten sich die Jugendlichen über ein Volontariat in Afrika, Asien oder Lateinamerika informieren. Bei den Scalabrini-Schwestern und bei JUNG-SEIN wiederum fand ein direkter Austausch mit Menschen aus anderen Ländern und Kulturen statt.

Ein Workshop stach besonders aus dem Programm heraus und stiess bei den Jugendlichen auf grosses Interesse: Homosexualität und Glaube. Seitdem Papst Franziskus 2016 das Thema aufgriff, laufen verschiedene Diskussionen über Glaube und Homosexualität, deshalb wurde dies im Bistumsjugendtreffen integriert.

Sehr lebendig ging es in den acht folgenden Workshops zu und her: Beim Hip-Hop Center Bern und bei the Movement konnten die Jugendlichen Breakdance Basics und die Kultur des Hip-Hops kennenlernen. Was dies mit der Kirche zu hat? Dies zeigt das Hip-Hop Center in ihren regelmässigen Hip-Hop-Jugendgottesdiensten, die sie mit Jugendlichen gestalten und in Bern durchführen. Auch bei der Juseso Thurgau und beim Improvisationstanzen mit der FLUX crew wurde getanzt und geschwitzt. In den beiden Capoeira-Workshops lernten die Jugendlichen die Kultur und Grundschritte des brasilianischen Kampftanzes und der dazugehörigen Musik kennen. Dabei ist der Dank an Gott in den brasilianischen Texten kaum zu überhören. Bewegung und frische Luft boten die zwei Kinder- und Jugendverbände Jungwacht/Blauring und Pfadi. Bei der Jubla Basel wurden Outdoor-Spiele gespielt und bei der Pfadi St. Brandan Zelte gebaut.

Zu guter Letzt ist die Musik in allen Ländern ein wichtiger Bestandteil der Vielfalt der Kirche. Die Jugendlichen konnten bei Percussion Palace die die Afro-Percussion kennenlernen und zusammen pulsierende Rhythmen trommeln. Auch im Musiklabor Klybeck war es möglich, verschiedene Instrumente kennenzulernen und zusammen Melodien und Rhythmen zu improvisieren. Bei der JuSeSo Fricktal wurden vor dem Musizieren die Instrumente selber aus Gemüse oder Haushaltsmaterial gebaut.

Die Jugendlichen haben ihre Workshopteilnahme im Voraus mit ihren Begleitpersonen festgelegt. Erfreulich war, dass alle Workshops auf Interesse stiessen und sie ausgeglichen besucht wurden.

Fröhlich mit Gott durchs Leben gehen

Am Ende des ereignisvollen Tages trafen sich alle Teilnehmenden im Pausenhof der Dreirosen-Schule. Neben einer Trommelsession mit Percussion Palace gab es einen Auftritt der portugiesischen Folklore Tanzgruppe, und die Juseso Thurgau animierte alle zum Macarena tanzen. In seiner Schlussrede sagte Bischof Felix Gmür, dass er sich über die "junge Energie und Vielfalt der Jugendlichen" freue. Er wünschte den Jugendlichen, dass sie weiterhin so fröhlich und mit Gott durchs Leben gehen.

Das Bistum Basel und die Fachstelle Jugend.blbs schaut auf einen gelungenen Anlass zurück und freut sich auf das Bistumsjugendtreffen 2018 in Brugg/Windisch.

Mirjam Lachenmeier, Fachstelle Jugend bl.bs