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Pastoralraum Hitzkichertal errichtet

Am 2. Mai 2021 hat Bischof Felix Gmür den Pastoralraum Hitzkirchertal feierlich errichtet. Die Pfarreien Aesch, Hitzkirch, Müswangen und Schongau vertiefen die Zusammenarbeit.

Von Tatiana Troxler

«Eine Kirche, die den Menschen dient und in der Gott zur Sprache kommt.», lautet der Leitsatz des Pastoralraumkonzepts. Die katholische Kirche im Hitzkirchertal will initiativ und basisnah sein. Im Gottesdienst wurde diese offene Grundhaltung mit einem Zitat von Papst Johannes XXIII illustriert: «Wir sind nicht auf der Erde, um ein Museum zu hüten, sondern um einen Garten zu pflegen, der von blühendem Leben strotzt und für eine schönere Zukunft bestimmt ist.» Die Feier wurde per livestream in die Pfarrkirchen von Aesch, Müswangen und Schongau sowie ins Pfarreiheim Hitzkirch und ins Alters- und Pflegeheim Chrüzmatt Hitzkirch übertragen. Zudem feierten viele den Gottesdienst per Livestream von zu Hause aus mit.

Gott gross Denken

Bevor Bischof Felix Gmür den Pastoralraum offiziell errichtete, sprach er in seiner Predigt über die Verbindung zwischen uns Menschen und Gott. "Die heutige Lesung aus dem Johannesbrief und die Stelle aus dem Johannes-Evangelium passen gut zu einer Errichtung des Pastoralraumes," ist Bischof Felix überzeugt. "Sie sprechen von Liebe, Wahrheit vom Tun und dem Weinstock und den Reben. Wir denken Gott viel zu klein, wenn wir ihn einfach so in die “Ursachen-Kette” einsetzten. Gott schöpft immer wieder neu. Wir können unsere Aufgaben nicht einfach an Gott delegieren." So sei es auch die Aufgabe der Menschen im Hitzkirchertal, den Pastoralraum zu gestalten. Das wichtigste Gebot dabei ist: “liebt einander”.

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