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Pastoralraum Oberthurgau errichtet

Sieben Pfarreien bilden den neuen Pastoralraum Oberthurgau, den Generalvikar Markus Thürig am 25. September errichtet hat. Mit einem Festgottesdienst in der Kirche St. Martin in Arbon wurde dieser neue gemeinsame Weg der Pfarreien Amriswil, Hagenwil, Sommeri, Arbon, Horn, Steinebrunn und Romanshorn eingeläutet. Seelsorgende, VertreterInnen und Gläubige der Pfarreien wohnten dem Festanlass zahlreich bei.

Von Tobias Zierof, Co-Gemeindeleiter a.i. Arbon, Horn Steinebrunn

In seiner Predigt hat Generalvikar Thürig dazu aufgerufen, im Pastoralraum nicht nur auf das eigene, sondern auch auf das Wohl der anderen zu schauen und sich gegenseitig wertzuschätzen. Kooperation sei angebracht. Denn, wenn alle im Pastoralraum zusammen die Frohe Botschaft verkündeten, gemeinsam sozial aktiv seien und miteinander diesen Weg gingen, hätten sie ein grosses Potential und die Kraft, Menschen aufleben zu lassen. Und schliesslich sei es im Vertrauen auf den Heiligen Geist ermutigend, wenn Getaufte im Pastoralraum gemeinsam nach dem guten Leben für alle suchten, ihre eigenen Schätze offenlegten und sie miteinander teilten. Es sei so möglich, zusammen Grosses in kleinen Schritten zu tun. 

Nach seiner Ansprache verlas er das Errichtungsdekret des Pastoralraums sowie exemplarisch einzelne Beauftragungen verschiedener Mitarbeitenden im Pastoralraum. Als Pastoralraumleiter wurde Tobias Zierof sowie Joseph Devasia als leitender Priester im Pastoralraum eingesetzt. Gleichzeitig wurden die Leitungspersonen bestätigt: in Romanshorn Gemeindeleiterin Anne Zorell Gross zusammen mit Joseph Devasia als leitender Priester, in Arbon, Horn und Steinebrunn das Ehepaar Simone und Tobias Zierof als Gemeindeleiter ebenfalls mit Joseph Devasia, sowie in Amriswil, Hagenwil und Sommeri mit Pfarradministrator Beat Muntwyler, unterstützt von den Seelsorgeteams an den jeweiligen Orten. 

Als sich Tobias Zierof an die Mitfeiernden wendete, erklärte er einen der positiven Aspekte des Pastoralraums. Aktuell gäbe es zwar auf den ersten Blick keine Not zur Zusammenarbeit, da alle Pfarreien gut aufgestellt seien. Das ermögliche aber ohne Druck aufeinander zu zu gehen und zu entdecken, wo man sich gegenseitig bereichern und bestärken könne. Allerdings brauche es den gemeinsamen Willen, sich zu einer Weggemeinschaft zusammen zu finden, mit dem alle verbindenden Ziel, die frohe Botschaft zu verkünden. 

Am Ende des Gottesdienstes ergriff Daniel Ambord als Vertreter der Kirchenvorsteherschaften und Mitglied der Projektgruppe das Wort. Auf der Grundlage der Regel des Heiligen Benedikt wünschte er sich für den Pastoralraum die Bereitschaft einander zuzuhören, demütig zu sein und immer um das rechte Mass bemüht zu sein. Und zeigte auf, dass die gute Zusammenarbeit im dualen System hier hilfreich sei.

Beim anschliessenden Apéro war dann Gelegenheit auf diesen Aufgabe und die gemeinsame Zukunft anzustossen. 

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