Bistum Basel

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Rolle Ansprechpersonen

Die Ansprechpersonen beraten Frauen und Männer, die Opfer, Mitwissende/Vertrauenspersonen, Zeugen und Beschuldigte/Täter geworden sind (informelles Verfahren). Die Ansprechpersonen unterstehen der Schweigepflicht, ausser sie werden von den ratsuchenden Personen explizit von der Schweigepflicht entbunden. Bei diesen Beratungen liegt die Entscheidungsfreiheit bei der ratsuchenden Person. Dies bedeutet, dass Ansprechpersonen Informationen oder Anfragen nur mit ausdrücklicher Einwilligung weiterleiten. Die Ansprechpersonen stehen im gleichen Fall nicht mit Opfer und Beschuldigter/Täter gleichzeitig im Kontakt.

Die Kosten für die Ansprechpersonen werden durch die Bischöfliche Ordinariatsstiftung getragen. Die Beratungen sind deshalb für alle ratsuchenden Personen unentgeltlich.

Aufgaben und Kompetenzen

Operative Ebene                                                                                              

Die Ansprechpersonen stehen Opfern, Mitwissenden/Vertrauenspersonen, Zeugen und Beschuldigten/Tätern zur Verfügung. Die Ansprechpersonen:

  • beraten Person, die sich bei ihnen im Zusammenhang mit sexuellen Übergriffen melden.
  • vermitteln Opfern den Zugang zu den staatlichen Opferhilfestellen.
  • vermitteln der ratsuchenden Person Zugang zur Koordinatorin, wenn die ratsuchende Person sich an eine offizielle Stelle wenden will.
  • vermitteln der ratsuchenden Person den Kontakt zur Polizei (formelles Verfahren).
  • empfehlen bei vermuteten Offizialdelikten der ratsuchenden Person, mit der Koordinatorin Kontakt aufzunehmen (formelles Verfahren).
  • begleiten auf Wunsch die ratsuchende Person beim Gespräch mit der Polizei.
  • vermitteln einer Person, die bei einem verjährten sexuellen Übergriff um eine Genugtuungssumme nachfragt, den Kontakt zu den Personalverantwortlichen.
  • vermittelt Zugang der ratsuchenden Person zu therapeutischer Hilfe und klärt die Finanzierung ab.

Strategische Ebene

Die Ansprechpersonen werden beratend in die Entwicklung und Weiterbearbeitung des Konzeptes zum Umgang mit Problemen sexueller Ausbeutung in der Seelsorge einbezogen. Die Ansprechpersonen:

  • sind im Fachgremium gegen sexuelle Übergriffe des Bistums Basel vertreten und bringen dort ihre Erfahrungen für die Grundlagenarbeit von Prävention und Intervention ein.
  • treffen sich zwei- bis dreimal jährlich zum Austausch von Erfahrungen.
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