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Bischöfe unterzeichnen Appell für Menschenrechte

koVi
Familie in Burkina Faso vor ihrem Haus, das die Mine zerstört hat. Foto: Fastenopfer/Meinrad Schade.

Mehr als 110 Bischöfe aus aller Welt haben mit der Unterzeichnung einer Erklärung die Regierungen aufgefordert, Unternehmen verbindlich zur Einhaltung von Menschenrechten und Umweltstandards zu verpflichten. Auch vier Schweizer Bischöfe haben die Erklärung unterzeichnet.

«Wenn Unternehmen zur Verschmutzung von Böden, Luft und Grundwasser, zu Menschenrechtsverletzungen oder Kinderarbeit beitragen, müssen sie dafür zur Verantwortung gezogen werden. Betroffenen muss der Zugang zu wirksamen Rechtsmitteln erleichtert werden» sagt der Freiburger Erzbischof Stephan Burger. Die Erklärung der Bischöfe wurde initiiert von Cidse, der Dachorganisation katholischer Organisationen aus Europa und Nordamerika, zu der auch Fastenopfer gehört. Sie ruft Staaten dringend dazu auf, Missbräuche von Unternehmen durch verbindliche Rechtsvorschriften zu unterbinden. Die Erklärung wurde von zahlreichen Bischöfen der Kirche aus Programmländern von Fastenopfer unterzeichnet, wo Gemeinschaften besonders vom unverantwortlichen Handeln internationaler Unternehmen betroffen sind: Brasilien, Guatemala, Indien, Kolumbien, Kongo, Philippinen und Südafrika. Zudem haben viele Bischöfe aus Europa die Erklärung unterzeichnet und setzen damit ein deutliches Zeichen, dass die europäischen Länder sich ihrer Verantwortung stellen sollten. Aus der Schweiz sind Markus Büchel, Bischof von Sankt Gallen, Felix Gmür, Bischof von Basel, Jean-Marie Lovey, Bischof von Sion und Charles Morerod, Bischof von Lausanne, Genf und Freiburg, dabei.

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