Bistum Basel

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Öffentlicher Festgottesdienst zu Pfingsten

Startdatum :

31.05.2020 - 10:00

Enddatum :

31.05.2020 - 11:30

Ort :

Solothurn, Kathedrale St. Urs und Viktor

Art des Anlasses :

Andere

mit Bischof Felix Gmür
Gottes Wort 31.05.2020

Live-Übertragung Radio Maria
Der Gottesdienst wird von Radio Maria live übertragen.
Er kann als Podcast nachgehört und auf CD bestellt werden.

 

Pfingsten ist das Fest des Heiligen Geistes. Der Heilige Geist ist, wie aus der Bibel entnommen werden kann, die göttliche, schöpferische Macht allen Lebens. Er öffnet die menschlichen Sinne für die Wirklichkeit Gottes und sein Wirken in der Schöpfung. Das Wirken des Heiligen Geistes zeigt sich nicht selten auch mitten im Alltag oder in kleinen Dingen: Dort, wo Liebe gelebt wird, wo Egoismus überwunden wird, wo Menschen sich füreinander einsetzen. Der Heilige Geist befähigt Menschen dazu, ihre Talente (Charismen) zu entfalten und zum Wohl für andere einzusetzen.
50 Tage nach Ostern feiert die Kirche an Pfingsten die Sendung des Heiligen Geistes, welcher die Jünger mit göttlicher Kraft und Liebe erfüllt. Sie werden dazu befähigt, die Frohe Botschaft Jesu Christi anderen Menschen weiter zu schenken. Es bildet sich eine Gemeinschaft. Deshalb gilt Pfingsten auch als Gründungsfest der Kirche, der Gemeinschaft der Gläubigen. Wie den Aposteln wird der Heilige Geist Christinnen und Christen in den Sakramenten, herausragend in der Firmung, zugesprochen. Die Apostelgeschichte berichtet über das Pfingstereignis, in welchem die Wirkkraft des Heiligen Geistes zum Ausdruck kommt.

 

Als der Tag des Pfingstfestes gekommen war, waren alle zusammen am selben Ort. Da kam plötzlich vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein heftiger Sturm daherfährt, und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen. Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich verteilten; auf jeden von ihnen ließ sich eine nieder.
Und alle wurden vom Heiligen Geist erfüllt und begannen, in anderen Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab. In Jerusalem aber wohnten Juden, fromme Männer aus allen Völkern unter dem Himmel.

Als sich das Getöse erhob, strömte die Menge zusammen und war ganz bestürzt; denn jeder hörte sie in seiner Sprache reden. Alle gerieten außer sich und waren ratlos. Die einen sagten zueinander: Was hat das zu bedeuten? Andere aber spotteten: Sie sind vom süßen Wein betrunken.
Da trat Petrus auf, zusammen mit den Elf; er erhob seine Stimme und begann zu reden:
Ihr Juden und alle Bewohner von Jerusalem! Dies sollt ihr wissen, achtet auf meine Worte! Diese Männer sind nicht betrunken, wie ihr meint; es ist ja erst die dritte Stunde am Tag; sondern jetzt geschieht, was durch den Propheten Joël gesagt worden ist:
In den letzten Tagen wird es geschehen, so spricht Gott: Ich werde von meinem Geist ausgießen über alles Fleisch. Eure Söhne und eure Töchter werden prophetisch reden, eure jungen Männer werden Visionen haben und eure Alten werden Träume haben. Auch über meine Knechte und Mägde werde ich von meinem Geist ausgießen in jenen Tagen und sie werden prophetisch reden. Ich werde Wunder erscheinen lassen droben am Himmel und Zeichen unten auf der Erde: Blut und Feuer und qualmenden Rauch. Die Sonne wird sich in Finsternis verwandeln und der Mond in Blut, ehe der Tag des Herrn kommt, der große und herrliche Tag.
Und es wird geschehen: Jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden.
(Apg. 2,1-6.12-21)

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