Bistum Basel
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Abschiedsgottesdienst von Weihbischof Martin Gächter

Am vergangenen Sonntag fand in der Kathedrale in Solothurn der Abschiedsgottesdienst von Weihbischof Martin Gächter statt. Er hat zuvor bei Papst Franziskus um seine Demission gebeten (c. 411 CIC). Weihbischof Martin Gächter war 27 Jahre lang in dieser Funktion tätig und hat vier Diözesanbischöfe und vier Generalvikare miterlebt.

In der Predigt erinnerte sich Weihbischof Martin Gächter an seine Ernennung. Die Aufgabe kam sehr unerwartet und er hatte zu Beginn Angst davor. Durch dieses Amt konnte er allerdings die Weltkirche in ihrer ganzen Vielfalt kennenlernen. Besonders als Jugendbischof konnte er diverse Kontinente bereisen und an den Weltjugendtagen teilnehmen. Er erinnerte auch an die Begegnungen mit Vertretern der Kurie oder mit den Päpsten.

Weihbischof Martin Gächter war auch zuständig für die Migrantenseelsorge. Sie seien eine Bereicherung für die Kirche, denn ihr Glaube beeinflusse auch unsere Kirche. Weihbischof Gächter schaute aber auch in die Zukunft. In den Gottesdiensten gebe es zwar immer mehr Platz und die Zahl der Gottesdienstbesucher gehe zurück, ob der Glaube auch zurückgehe, sei zu bezweifeln. Die Menschen suchen heute nach alternativen Möglichkeiten ihren Glauben auszudrücken. Deshalb sollen sich die Christen am Sonntag in irgendeiner Weise Zeit nehmen für Christus. Man solle ihn feiern, denn er sei unsere Zukunft.

Das Bistum Basel dankt Weihbischof Martin Gächter für seinen langjährigen Einsatz. Ab dem 06. Januar 2015 wird Martin Gächter dann Heimseelsorger bei den Ingenbohler-Schwestern im Elisabethenheim Bleichenberg.

 

Kurzer Lebenslauf von Martin Gächter

Martin Gächter studierte Philosophie und Theologie in Freiburg (Schweiz), München, Luzern und Paris, wo er 1966 seine Studien am Institut Catholique mit dem Lizentiat in Theologie abschloss. Am 17. Dezember 1966 wurde er in Solothurn zum Diakon geweiht. Die Priesterweihe empfing er nach Beendigung des Pastoraljahres in Solothurn am 28. Juni 1967 in Delsberg. Von 1967 bis 1972 war er Vikar in St. Marien in Bern und anschliessend in St. Josef in Basel. Von 1977 bis 1987 war er Pfarrer der Heiliggeist-Pfarrei in Basel.

Am 3. Februar 1987 ernannte ihn Papst Johannes Paul II. auf Vorschlag von Bischof Otto Wüst zum Weihbischof des Bistums Basel. Seine Bischofsweihe fand am 28. Mai 1987 in der Heiliggeistkirche in Basel statt. Mgr. Gächter ist Titularbischof von Betagbara in Numidien und residierender Domherr des Standes Solothurn. Sein bischöflicher Wahlspruch: "Servare unitatem spiritu / Bemüht euch, die Einheit des Geistes zu wahren" ist dem Epheserbrief entnommen (Eph 4,3).

Weihbischof Martin Gächter war im Bistum Basel verantwortlich für die Orden und Gemeinschaften (1987-2014), Jugend (1987-2000), seither Anderssprachige Seelsorge (Migrantenpastoral) und Befreiungsdienst.

PAPST franziskus hat den rücktritt von weihbischof Martin gächter am 22. dezember 2014 angenommen

Rinuncia di Ausiliare di Basel (Svizzera)

Il Santo Padre Francesco ha accettato la rinuncia di S.E. Mons. Martin Gächter all’ufficio di Ausiliare della diocesi di Basel (Svizzera), in conformità ai can. 401 e 411 del Codice di Diritto Canonico.

[02121-01.01]

http://press.vatican.va/content/salastampa/de/bollettino/pubblico/2014/12/22/0981/02121.html

Weihbischof Martin Gächter bei der Predigt Zoom auf « Weihbischof Martin Gächter bei der Predigt » (ESC-Taste, um das Fenster zu schließen)
Weihbischof Martin Gächter bei der Predigt

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