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Adventskerze für den neuen Pastoralraum Thierstein

Im Advents-Festgottesdienst vom 27. November 2016 hauchte Bischof Felix Gmür dem neuen Pastoralraum Thierstein Leben ein. Dieser umfasst die sechs Kirchgemeinden Bärschwil, Beinwil, Breitenbach-Fehren-Schindelboden, Büsserach, Erschwil und Grindel.

Roland Bürki

Der Start in die Adventszeit und in den neuen Pastoralraum lebte auch von der „Missa cum jubilo“, welche die beiden Kirchenchöre aus Breitenbach und Laufen unter der Leitung von Isidor Lombriser eindrucksvoll zum Besten gaben. „Nie wissen wir genau, ob es besser wird, wenn wir verändern. Wir wissen aber sehr genau, dass wir verändern müssen, wenn wir uns verbessern wollen“, brachte Kaspar Sutter, Kirchgemeindepräsident von Breitenbach-Fehren-Schindelboden, die Ziele um den Pastoralraum Thierstein nach sechs Jahren „Schnitzeljagd, Orientierungslauf und Marathon“ auf den Punkt. Auf jeden Fall sei der Start am ersten Advent ein gutes Omen. „Mit dem heutigen Schritt in den neuen Pastoralraum sind wir auch gefordert, unser Dorf-Kirchenleben zu öffnen und in moderaten Schritten in die gemeinsamen pastoralen Aktivitäten zu überführen“, appellierte Peter Jeker, Präsident der Kirchgemeindenpräsidentenkonferenz (KGPK) an die Gläubigen.

Wachsam sein

In seiner frei gehaltenen Predigt erinnerte Bischof Felix daran, dass Advent nicht nur die Ankunft Jesu, sondern auch seine Wiederkunft und die verkündete Endzeit bedeute. „Wann das sein wird, wissen wir nicht“, verwies der Bischof auf die im Matthäusevangelium geforderte Wachsamkeit der Einzelnen. „Diese Wachsamkeit ist auch von der Kirche gefordert, es ist hier nicht alles so gut, und der Glaube trägt eigentlich heute auch nicht so sehr“, plädierte der Bischof für eine selbstkritische Einstellung und den Willen zur Veränderung. „Im Pastoralraum von morgen schauen wir in die Zukunft und sind wachsam, das gibt Hoffnung, und wir sind vorbereitet“, schloss Bischof Felix und versicherte:  „Jesus wird kommen!“  Um dann gleich formal und feierlich zu werden: „Ich errichte hiermit den Pastoralraum der sechs Pfarreien und erteile dazu die Missio an die Seelsorgenden Markus Fellmann, John Obinna Agba und den Pastoralraumpfarrer Bruno Stöckli.“ Mit dem Anzünden der ersten Adventskranzkerze „mitten in der Geschichte zwischen Anfang und Ende“ wünschte Bischof Felix dem Pastoralraum und der ganzen Welt Frieden.

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