Bistum Basel
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Bischof Felix Gmür im Gespräch mit Seelsorgern und Seelsorgerinnen

Am 30. April 2013 nahmen 43 Seelsorger und Seelsorgerinnen am fünften von fünf Gesprächen mit Bischof Felix teil. 29 Personen aus dieser Gruppe hatten die Pfarrei-Initiative unterzeichnet. Thema war der seit Jahren angemahnte „Reformstau“ in der röm.-kath. Kirche. Bischof Felix gab diesem Austausch folgende Ziele vor:

1. Zur Entkrampfung der verhärteten/ohnmächtigen Situation ‚Reformstau‘ beitragen. Fragen zum dualistischen Schema „bewahren-fortschreiten“ bzw. zur Fixierung des Reformbedarfs auf einen festen Kanon interner Probleme benennen.
2. Umgang mit der Spannung des „schon und noch nicht“ als Ausdruck der spirituellen Kompetenz. Kriterien für einen verlässlichen Dialog in Reformfragen finden.
3. Die Themen, die eine Reform „verlangen“, präzisieren und sorgfältig formulieren. An einem Beispiel einen Schritt weiterkommen.

Das Gespräch fand in einer sachlichen Atmosphäre statt. Viele waren sich der Komplexität der Sachfragen und der darin liegenden emotionalen Bedeutung bewusst. Wer die Kirche liebt, wer ihren Schatz entdeckt hat, stösst an Grenzen, wenn die kirchliche Botschaft die Herzen der Menschen nicht mehr erreicht. Was macht die Glaubwürdigkeit unserer Kirche in der Gesellschaft aus? Wie ‚tickt‘ Bischof Felix, wenn es um den Dienst der Frauen in der Kirche geht? Es wurde auch im fünften Gespräch deutlich, wie bestärkend es wirkt, wenn Bischof Felix den offenen Dialog sucht und seine Überzeugungen einbringt.

Der Bischof dankte den anwesenden Priestern, Laientheologen und Laientheologinnen, Katecheten und Katechetinnen für ihre Seelsorgearbeit und sprach ihnen sein Vertrauen aus.

Nach den fünf Gesprächen wird nun eine Gruppe von Vertretern und Vertreterinnen dieser Gespräche gemeinsam mit Bischof Felix das weitere Vorgehen besprechen. Darüber wird dann entsprechend informiert.

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