Bistum Basel
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Bischof Felix Gmür im Gespräch mit Seelsorgern und Seelsorgerinnen

Am 17. April 2013 nahmen 81 Seelsorger und Seelsorgerinnen am dritten von fünf Gesprächen mit Bischof Felix teil. 52 Personen aus dieser Gruppe hatten die Pfarrei-Initiative unterzeichnet. Thema war die Anwendung der Epikie in Situationen des seelsorgerlichen Alltags. Unter ‚Epikie‘ (Nachsicht, Milde) versteht man ein Handeln nach bestem Wissen und Gewissen über die konkrete Rechtsvorschrift hinaus. Sie ist aber kein willkürliches Handeln gegen Recht und Gesetz, kein „Wegsehen“ von der allgemeinen Regelung. Vielmehr kann sie zur Fortentwicklung und Verbesserung der geltenden Normen führen. Ein Beispiel: Ich überfahre eine ausgezogene Sicherheitslinie, um einem schwankenden Velofahrer auszuweichen.

Bischof Felix gab diesem Austausch über Epikie folgende Ziele vor:
a. Kriterien und Argumentation für die Anwendung der Epikie sammeln und klären. Grenzen der Anwendung der Epikie aufzeigen.
b. Klare Verwendung der Begriffe (Epikie, Notsituation, Ausnahme, Kompetenz, u.a.) als Ausdruck von Lauterkeit.
c. Am Beispiel lernen: Epikie-Situationen in der Pastoral.

Das Gespräch fand in einer wohlwollenden Atmosphäre statt – ohne der Auseinandersetzung auszuweichen. Der Bischof dankte den anwesenden Priestern, Diakonen, Laientheologen und Laientheologinnen, Katecheten und Katechetinnen für ihre Seelsorgearbeit und sprach ihnen sein Vertrauen aus.
Nach den fünf Gesprächen wird eine Gruppe von Vertretern und Vertreterinnen dieser Gespräche gemeinsam mit Bischof Felix das weitere Vorgehen besprechen. Darüber wird dann entsprechend informiert.

Solothurn, 18. April 2013

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