Bistum Basel
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Bistum Basel erhält einen neuen Regionalverantwortlichen

Tobias Fontein Tobias Fontein

Nach der Demission von Thomas Mauchle als Regionalverantwortlicher der Bistumsregion St. Urs, suchte das Bistum Basel aktiv nach einem Nachfolger. Dieser wurde nun in der Person von Tobias Fontein gefunden, der aktuell Gemeindeleiter und Dekanatsleiter ist.

Die Bistumsregion St. Urs hat einen neuen Regionalverantwortlichen. Tobias Fontein ist 53 Jahre alt, verheiratet und kommt gebürtig aus Essen (D). Er absolvierte ein Studium der Theologie in Bochum und Münster und ein Studium der Pädagogik in Dortmund.

Seit 1989 ist Tobias Fontein in der Schweiz und als Seelsorger im Bistum Basel aktiv. Er begann als Pastoralassistent in der Pfarrei St. Stephan in Therwil BL, wechselte dann in der gleichen Funktion in die Pfarrei Bruder Klaus in Liestal BL. Seit 2005 ist er Gemeindeleiter im Seelsorgeverband Dornach-Gempen-Hochwald/SO und seit 2011 ist er Dekanatsleiter im Dekanat Dorneck-Thierstein. Neben der Arbeit spielt Tobias Fontein Gitarre und Schlagzeug und ist mit Volleyball und Wandern auch sportlich aktiv. Als Entspannung dienen ihm Reisen mit dem Wohnmobil.

Freude auf die Zusammenarbeit
Das Bistum Basel ist froh mit Tobias Fontein einen profilierten Theologen mit viel Praxiserfahrung gefunden zu haben, der die anspruchsvolle Aufgabe als Regionalverantwortlicher sicher zur Zufriedenheit aller meistern wird. „Ich bin dankbar dafür, dass ich einen langjährigen Seelsorger mit Leitungserfahrung gewinnen konnte“, meint Bischof Felix zum neuen Mitarbeiter. Bischofsvikar Christoph Sterkman und die Regionalverantwortliche Gabriele Tietze-Roos freuen sich schon auf die Zusammenarbeit mit Tobias Fontein. „Ich erwarte einen ganz neuen Zugang und Einblick in die Leitungsarbeit in unserem Bistum und bin gespannt, welche Herausforderungen das mit sich bringt“, sagt Tobias Fontein hoffungsvoll. Er wird seine neue Stelle am 16. Januar 2014 antreten. Die Einsetzungsfeier findet am 23. Januar 2014 um 18.00 Uhr in Baden statt.

Ein paar Fragen an Tobias Fontein

Wieso haben Sie sich für diese neue Aufgabe entschieden?
Nach fast 25 Jahren in der Pfarreiarbeit hat es mich gereizt, meine Erfahrungen in dieser Spezialfunktion im Bistum Basel einzubringen. Ich habe es sehr geschätzt, dass Bischof Felix mich persönlich für die Aufgabe angefragt hat und ich kann mir die Zusammenarbeit mit den beiden anderen Stelleninhabern gut vorstellen.

Welche Erwartungen haben Sie?
Ich erwarte einen ganz neuen Zugang und Einblick in die Leitungsarbeit in unserem Bistum und bin gespannt, welche Herausforderungen das mit sich bringt. Ich erwarte von mir selbst, dass ich den Pfarreien und Kirchgemeinden in der Bistumsregion „St. Urs“ mit meinen Erfahrungen dienen kann. Eine meiner Erfahrungen ist: Wenn man in Personalfragen zu guten Lösungen kommt, kann das sehr belebend für eine Pfarrei sein, wenn die „Chemie“ nicht stimmt, kann das sehr belastend sein. Ich möchte in der „Scharnierfunktion“ zwischen dem Personalamt in Solothurn und den Kirchgemeinden vor Ort mithelfen, möglichst gute Lösungen zu finden, und dabei aber nicht übersehen, dass der Pastoral die erste Priorität gehört.

Wo sehen Sie Schwierigkeiten und wie könnten Lösungen aussehen?
Soweit ich das zum jetzigen Zeitpunkt überhaupt beurteilen kann, bestehen die Schwierigkeiten, denen ich in meiner neuen Aufgabe begegnen werde, vor allem darin, dass Stellen in den Pfarreien nicht oder nicht so schnell besetzt werden können. Eine Problematik, die sich in den nächsten Jahren eher noch verschärfen wird. Eine Lösung des Problems strebt ja der pastorale Entwicklungsplan des Bistums an, in dem er versucht, in grösseren Seelsorgeteams vermehrt Synergien zu nutzen. Es müssen nicht drei Seelsorgende in drei Nachbarpfarreien drei verschiedene Firmkonzepte auf die Beine stellen. Die Stossrichtung des pastoralen Entwicklungsplans lenkt den Blick denn auch vom sogenannten Personalmangel hin zu den Herausforderungen für die Seelsorge. Die Veränderungen in unserer Gesellschaft und in den Pfarreien verlangt eine neue Pastoral. Eine andere Lösung ist für mich die stärkere Einbeziehung der Laien in den Pfarreien. Im Grunde müssen wir Seelsorgende daran gehen, in einigen Teilbereichen der Pfarreiarbeit Strukturen zu schaffen, die auch ohne hauptamtliche Seelsorger funktionieren. Wir müssen uns in manchen Bereichen selbst überflüssig machen.

Wie wird in den ersten Monaten Ihre Tätigkeit aussehen?
Weil ich lange im Kanton Baselland tätig war, kenne ich in der Region viele Pfarreien sowie Kolleginnen und Kollegen. Ganz anders sieht das in Basel-Stadt und im Aargau aus. „Wer ist Tobias Fontein?“, fragt man sich dort. Neben den Arbeitsabläufen und Inhalten, in die ich mich einarbeiten muss, wird meine Tätigkeit in den ersten Monaten vor allem darin bestehen, mich in Dekanaten, bei kirchlichen Behörden und in Seelsorgeteams vorzustellen. Dabei ist mir wichtig, dass ich auch weiterhin Seelsorger bleiben kann, und das heisst für mich: In diesen Begegnungen nicht so viel selber reden, lieber gut zuhören.

Freuen Sie sich schon auf die Zusammenarbeit mit dem neuen Team?
Teamarbeit ist für mich sehr wichtig und die Zusammenarbeit mit Gabriele Tietze und Christoph Sterkman kann ich mir sehr gut vorstellen. Deshalb ganz klar: Ja, ich freue mich auf das neue Team.

Wie ist Tobias Fontein privat?
Als Ausgleich zu meinem Berufsalltag, in dem ich ständig und gerne mit vielen Menschen zu tun habe, suche ich privat gerne Orte, an denen nicht so viele Menschen anzutreffen sind. Ich schätze die spirituelle Kraft, die von Orten der Ruhe und der Stille ausgehen. So sitze ich gerne in romanischen Kirchen, laufe durch mittelalterliche Kreuzgänge, wandere mit meiner Frau durch die Natur und reise an Orte, die abseits der grossen Touristenströme liegen.

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