Bistum Basel
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Dornen und Disteln im Informationszeitalter. Zur 200. Sitzung des PEP-Team

Pastoraler Entwicklungsplan Pastoraler Entwicklungsplan

Unter Mühsal wirst du vom Ackerbrot essen; Dornen und Disteln lässt er dir wachsen (Gen 3,17f.)

Bis etwas geerntet werden kann, braucht es viel Arbeit beim Pflegen der Pflanze und bei der Bekämpfung des sogenannten Unkrauts. Dabei steht nicht Letzteres, sondern Ersteres im Vordergrund .Der Weg zum Endprodukt ist auch im Handwerk, in der Industrie und im Dienstleistungssektor lang. Bis ein Produkt ausgereift ist, müssen Ideen gesammelt, Kenntnisse ausgetauscht, Arbeiten verteilt, Versuche gemacht, Erfahrungen ausgewertet, Entscheidungen gefällt, Korrekturen angebracht und die Prozesse koordiniert werden. Das Gefäss dazu sind Sitzungen. Sitzungen mögen als ein Übel empfunden werden wie Unkraut. Sitzungen sind jedoch unabdingbar, sobald Arbeit geteilt wird. Sie sind der condition humaine nach dem Sündenfall eingewoben.

Pastoraler Entwicklungsplan und PEP-Team

Am 7. November 2003 trafen sich Bischofsvikar Hans Zünd, der Personalverantwortliche Dr. Fabian Berz und der Pastoralverantwortliche Dr. Odo Camponovo zum ersten Mal als Projektteam für einen pastoralen Entwicklungsplan des Bistums Basel. Am 7. Juni 2013 fand die 200. Sitzung statt. Eine Woche später werden sich das aktuelle Team (Generalvikar Dr. Markus Thürig, Pastoralverantwortlicher Dr. Joachim Köhn und die Oldies Dr. F. Berz und Dr. O. Camponovo) zu einem Mittagessen treffen, mit dem damaligen Bischofsvikar Hans Zünd, der unterdessen im Pastoralraum Neuhausen-Hallau umsetzt, was das PEP-Team angerichtet hat sowie mit Urs Wettstein, der als häufiger Prozessbegleiter dafür sorgte, dass der Zug nicht entgleiste, weil er zu schnell fahren wollte oder zu stark beladen war.

Stationen der Umsetzung

  • 2006. Zuerst ging es um die Erarbeitung des Pastoralen Entwicklungsplans ‚Den Glauben ins Spiel bringen‘. Er wurde am Christkönigssonntag 2006 von Bischof Dr. Kurt Koch in Kraft gesetzt.
  • 2009. Die pastorale Umsetzung des PEP erfordert auf der strukturellen Seite grössere Organisationsräume. Dazu mussten diese Räume für das ganze Bistum definiert werden. Nach einem aufwändigen Vernehmlassungsprozess wurde der Richtplan im November 2009 verabschiedet.
  • 2010. Nun konnte mit der sukzessiven Errichtung der Pastoralräume begonnen werden. Pastoralräume werden vom Bischof errichtet, wenn ein Pastoral- und Organisationskonzept sowie das Statut vorliegen. Dafür wurde ein Dossier erarbeitet, das alle notwendigen Unterlagen und Hilfsmittel enthält.
  • 2013. Seither beschäftigt sich das PEP-Team vor allem mit Fragen und Erfahrungen bei der Umsetzung des PEP und der Errichtung der Pastoralräume mit drei Grundausrichtungen: eine Pastoral für die Zukunft fördern, das Personal seinen Fähigkeiten entsprechend einsetzen, einfache Organisationsstrukturen aufbauen. Seit Mai 2007 werden diese Umsetzungsfragen mit den regionalen Bischofsvikariaten in der Arbeitsgruppe Pastoralräume besprochen, deren 50. Sitzung (ohne Feier) am 29. August geplant ist.

Früchte

Heute sind 22 Pastoralräume errichtet. Weitere vier Errichtungen werden bis Ende 2013 folgen. Das erste Viertel der vorgesehenen Pastoralräume ist also bald erreicht. Die Eigendynamik guter Erfahrung wird wohl je länger je mehr dazu beitragen, dass die PEP-Team-Sitzungen schliesslich nicht die Zahl 800 erreichen!
Es gilt weiterhin, den Glauben ins Spiel zu bringen als eine Kraft, die dem Leben dient.

PEP Team:
- Dr. Fabian Berz
- Dr. Odo Camponovo
- Dr. Joachim Köhn
- Dr. Markus Thürig

Fotos

Kontakt

Bischöfliches Ordinariat / Evêché
Baselstrasse 58
4501 Solothurn
Tel. (Zentrale) : 032 625 58 25
Fax : 032 625 58 45