Bistum Basel
Artikel im Warenkorb hinzugefügt
Warenkorb anzeigen

Ein Freudentag für die Pfarrei Luthern

Der Bischof weiht den Taufstein Der Bischof weiht den Taufstein

Am Sonntag, 15. Dezember, segnete Bischof Felix Gmür in einem feierlichen Gottesdienst die prächtige barocke Pfarrkirche St. Ulrich in Luthern ein, deren Innenraum in den vergangenen Monaten einer gründlichen Restauration unterzogen wurde.

Der dritte Adventssonntag war für die Pfarrei Luthern ein Freudentag, denn die prächtige und kunsthistorisch wertvolle aus der Mitte des 18. Jahrhunderts stammende Pfarrkirche, deren Innenraum  restauriert wurde und jetzt wieder in neuem Glanz erstrahlt, wurde von Bischof Felix Gmür eingesegnet. Die Gemeindegottesdienste, die während der Bauzeit im Pfarreiheim, im Gemeindesaal und in der Wallfahrtskirche Luthern Bad durchgeführt wurden, können von nun an wieder in der prächtigen barocken Dorfkirche stattfinden.

Unter den Klängen der Feldmusik zog Bischof Felix Gmür, begleitet von Pfarradministrator Heinz Hofstetter, Gemeindeleiter Paul Berger, Zell, sowie Pfarrer Xaver Christen in die bis auf den letzten Platz gefüllte Kirche. Willkommen geheissen wurde Bischof Gmür von Kirchenratspräsident Ueli Portmann und Heinz Hofstetter. Ueli Portmann dankte auch allen grosszügigen Spendern und Institutionen die es ermöglichten, dass die umfangreichen Arbeiten durchgeführt werden konnten. Er dankte aber auch den zahlreichen freiwilligen Helfern, sei es für ihre unentgeltliche Mitarbeit beim Ausbauen der vielen  alten Kirchenbänke oder beim Einpacken der Gegenstände und Statuen.

Architekt Gabriel Wey streifte nochmals kurz die Baugeschichte und lobte die gute Zusammenarbeit mit der Denkmalpflege und allen beteiligten Firmen. Er überreichte darauf Ueli Portmann den symbolischen Schlüssel. Bischof Gmür weihte nachher den wieder in den Chorraum versetzten Taufstein und entzündete das ewige Licht.

Ein Haus für Gott und die Menschen

In seiner gehaltvollen Predigt erwähnte der Bischof, dass die Kirche nicht nur das Haus Gottes sei, sondern auch ein Haus für die Menschen. Einem Christen stehe es gut an, auch die Mitmenschen gut zu behandeln. Der Herr sei zwar im Himmel heisse es in einer Redensart, doch er sei auch auf der Erde und in jedem Mensch zu finden den man treffe. Der Glaube helfe, dass die Menschen untereinander den Frieden bewahren.

Bei der Gabenbereitung überreichten Kinder aus dem Tal dem Bischof, der sich darüber sehr freute, auch einige Spezialitäten aus dem Napfgebiet. Die Erstkommunikanten sangen unter der Leitung von Monika Huber mit frischen Stimmen ein Lied. Die Gesänge der vereinten Kirchenchöre von Luthern und Hergiswil, sowie Lukas Erni mit meisterhaften Trompetensoli sorgten für die würdige musikalische Gestaltung des Gottesdienstes. Am Schluss dankte auch Gemeindepräsident Beat Burri allen, die zum Gelingen des Werkes beigetragen haben. Nachher trafen sich alle zusammen mit dem Bischof auf dem Schulhausplatz zum Apéro. Darauf waren alle zum Risottoessen und einem Dessert im Gemeindesaal eingeladen.

Text: Heini Erbini

Fotos

Kontakt

Bischöfliches Ordinariat / Evêché
Baselstrasse 58
4501 Solothurn
Tel. (Zentrale) : 032 625 58 25
Fax : 032 625 58 45