Bistum Basel
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Erwachsenenfirmung am 9. Mai 2014

Die Statistiken zeigen deutlich einen Trend auf. Die Zugehörigkeit zu christlichen Konfessionen nimmt stetig ab. Offensichtlich ist es nicht mehr selbstverständlich, dass Säuglinge katholisch oder reformiert getauft werden. Einige Mütter und Väter überlassen es ihren Kindern, sich später als Erwachsene für eine christliche Konfession, Religion oder eine humanistische, atheistische Weltanschauung zu entscheiden. Der Rückgang der sogenannten Volkskirche wird in Kirchenkreisen teils bedauert. Manche Seelsorgerinnen und Seelsorger sehen darin allerdings auch eine Chance, dass Menschen sich nun ohne gesellschaftlichen Druck ganz bewusst für ein christliches Leben entscheiden können. Zur Firmung melden sie sich dann nicht mehr nur an „weil es halt dazugehört“. Wie in einer religiös vielfältigen und toleranten Gesellschaft vereinzelt der Glaube ganz neu ins Spiel kommt, ist tatsächlich spannend und lehrreich für die Kirche.

Das Bistum Basel freut sich jedenfalls, dass sich  23 Männer und Frauen am 9. Mai um 18.00 Uhr in der Jesuitenkirche mit der Gabe des Hl. Geistes als Wegbegleiter für ihr Leben  erbitten. Musikalisch wird dieser Gottesdienst durch Mirjam Kaufmann (Alphorn) und Patrick Flury (Orgel) gestaltet.

Seit kurzem findet vorgängig ein Treffen mit dem Firmspender, WB Denis Theurillat, der Verantwortlichen für Erwachsenenkatechumenat, Birgitta Aicher, den Kandidaten und Kandidatinnen und ihren Firmpatinnen und -paten statt. Dabei wurde deutlich, dass auch diese Männer und Frauen ganz unterschiedliche Beweggründe haben, sich für die Kirche und den Glauben zu interessieren. Ein junger Mann möchte beispielsweise nicht nur die Liebe sondern auch den Glauben der Partnerin teilen. Für eine Frau ist es das langsame Hineinwachsen in die Traditionen der katholisch geprägten Familie und Dorfgemeinschaft. Auch die Auseinandersetzung mit existentiellen Fragen oder der Zuzug aus anderen Kontinenten wurden dabei erwähnt.

Gemeinsam ist ihnen allen die Sehnsucht nach dem Mehr im Leben. Damit Menschen dieses Mehr im Alltag entdecken und sich dafür engagieren können, brauchen sie die Erinnerung an die eigene und biblische Heilsgeschichte und eine Perspektive, die die materielle Welt übersteigt. Dies verheisst die Gabe des Hl. Geistes im Joh 14,26f:

Das habe ich zu euch gesagt, während ich noch bei euch bin. Der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe. Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch; nicht einen Frieden, wie die Welt ihn gibt, gebe ich euch. Euer Herz beunruhige sich nicht und verzage nicht.

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