Bistum Basel
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Seelsorgerat fordert offene Haltung gegenüber Flüchtlingen

Der diözesane Seelsorgerat macht sich stark für die Begegnung zwischen Christen und Flüchtlingen aus aller Welt in den Pfarreien. Obschon in einigen Pfarreien und Pastoralräumen bereits Gastfreundschaft, Begegnung und Integration erfolgen, hat der Rat anlässlich seiner Tagung vom 21. November beschlossen, alle Glieder der Kirche dazu aufzurufen, Brücken zu bauen und Kontakte unter Menschen verschiedener Herkunft, Hautfarbe oder Religion herzustellen und zu bekennen, dass wir auf dem Weg zu Gott alle Migranten sind.

 

Konkret schlägt der Rat folgendes vor:

1. Für Flüchtlinge und Migranten ist es von Anfang an wichtig, dass sie Kontakte aufbauen können und nicht isoliert bleiben. Wir pflegen deshalb dort, wo wir leben, eine Kultur der Begegnung. Wir sind achtsam, wenn Flüchtlinge und Migranten in unseren Pfarreien ankommen und gehen auf sie zu.

2. Für Flüchtlinge und Migranten ist es zentral, dass sie unsere Sprache sprechen lernen. Deshalb bieten wir dort, wo wir Möglichkeiten sehen, Flüchtlingen und Migranten Hilfestellungen. Wir begleiten fremdsprachige Menschen im Alltag und leihen ihnen unsere Sprache. Wir schaffen einfache Angebote, damit Flüchtlinge und Migranten unsere Sprache erlernen können.

3. Für Flüchtlinge und Migranten ist es entscheidend, dass sie baldmöglichst eine Tätigkeit aufnehmen und eine geordnete Tagesstruktur aufbauen können. Wir setzen uns deshalb politisch dafür ein, dass die Asyl- und Aufnahmeverfahren so schnell wie möglich zu einem Abschluss kommen. Dort, wo in den Pfarreien Freiwillige mitarbeiten, beziehen wir Flüchtlinge und Migranten mit ein.

Delémont, 21. November 2015
Diözesaner Seelsorgerat

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