Bistum Basel
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St. Urs

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Bischofsvikariat St. Urs (Bistumskantone Aargau, Basel-Landschaft, Basel-Stadt)

Jedes regionale Bischofsvikariat trägt den Namen eines der beiden Bistumspatrone bzw. der Bistumspatronin. Das Bischofsvikariat für die Bistumskantone Aargau, Basel-Landschaft und Basel-Stadt ist dem Schutz des heiligen Urs anempfohlen. Er war der Überlieferung nach wie Mauritius Angehöriger der Thebäischen Legion. Mit seinem Gefährten Victor und 66 weiteren christlichen Soldaten entkam er demnach dem Massaker von Agaunum - dem heutigen St-Maurice im Wallis - und ging nach Salodurum - dem heutigen Solothurn, wo Urs und Viktor um 303 das Martyrium erlitten.

Sekretariat, Munzachstrasse 2, 4410 Liestal
061 921 73 63 Fax 061 921 73 85
bischofsvikariat.sturs@bistum-basel.ch

Bischofsvikar
Christoph Sterkman
Regionalverantwortlicher
Tobias Fontein
Regionalverantwortliche Gabriele Tietze Roos
Administrationsassistentin Barbara Kötting

Ressorts im Bischofsvikariat St. Urs

Sie finden die aktuellen Zuständigkeiten der Regionalverantwortlichen und des Bischofsvikars in diesem Dokument.

Pastoralräume in der Bistumsregion St. Urs

Pastoralraum errichtet am
 
Grossbasel Ost 1. Januar 2009
Kleinbasel - Riehen/Bettingen 1. Januar 2009
Am Mutschellen 26. Februar 2012
Bremgarten - Reusstal 1. Juni 2013
Allschwil - Schönenbuch 22. Juni 2013
Region Lenzburg 30. Juni 2013
Region Aarau 29. August 2015
Muri AG und Umgebung 24. Januar 2016

Projekt der Bistumsregion St. Urs

Clinica Madre Bernarda in Cartagena / Kolumbien

Schwester mit Brutkasten Sr. Fabiola und der neue Brutkasten

Nach der Heiligsprechung von Mutter Maria Bernarda Bütler im Jahr 2008 hat die Regionalleitung von St. Urs beschlossen, die Clinica Madre Bernarda in Cartagena (Kolumbien) zu unterstützen. Die damalige Regionalverantwortliche Sibylle Hardegger konnte sich anlässlich der Teilnahme an der Nachfeier in Cartagena ein Bild von der Wichtigkeit der Klinik machen und von der Notwendigkeit der finanziellen Unterstützung.

Die Klinik behandelt alle Patienten und Patientinnen, egal welcher Herkunft und Religionszugehörigkeit, egal ob zahlungsfähig oder nicht. Die Klinik behandelt mit 5 festangestellten und ca. 60 teilangestellten Ärzten monatlich 4000-5000 Patienten stationär oder ambulant.

Durch Spenden aus unserer Bistumsregion konnten in den vergangenen Jahren verschiedene Anschaffungen oder Reparaturen finanziert oder mitfinanziert werden. Die jüngsten Beispiele sind die Anschaffungen eines Operationstisches mit Längsschlitten, einer Speziallampe Blue Diamond, eines Zwei-Phasen-Defibrillators, eines Ultraschallgeräts mit LCD-Display und eines Transportwagens. Ende 2015 konnten wir zudem eine Spende für die Anschaffung eines Brutkastens für Neugeborene und von Arthroskopieinstrumenten überweisen.

Spenden können einbezahlt werden auf das Postkonto 40-31200-6, z.G. Bischofsvikariat St. Urs, Munzachstrasse 2, 4410 Liestal, Vermerk: "Clinica Madre Bernarda", IBAN: CH05 8077 3000 0056 5123 8

Die Clinica Madre Bernarda in Bildern

Geschichte des Projektes

2008 - Am 12. Oktober 2008 wurde Sr. Maria Bernarda Bütler durch Papst Benedikt XVI. heiliggesprochen. Sie kam am 28. Mai 1848 in Auw/AG zur Welt und ist am 19. Mai 1924 in Cartagena, Kolumbien, verstorben. Sie ist die Gründerin der Franziskaner Missionsschwestern von Maria Hilf.

Im November 2008 besuchte Sybille Hardegger, Regionalverantwortliche, die Nachfeiern zur Heiligsprechung in Cartagena und vertrat den Bischof von Basel und das ganze Bistum. Auch Ludwig Stecher von Auw nahm an dieser Feier in Cartagena teil. Sehr beeindruckt, vor allem auch von der sozialen Tätigkeit der Franziskaner Missionsschwestern in Cartagena, kehrte Sibylle Hardegger von dieser Reise zurück. Daraufhin entschied sich die Bistumsregionalleitung St. Urs, das Spital, das die Franziskanerinnen in Cartagena führen, die „Clínica Madre Bernarda", zu unterstützen.

Ende Jahr wurde ein Spendenkonto errichtet. Mit Hilfe einer kleinen Broschüre wurde für dieses Werk der Franziskaner Missionsschwestern geworben und schon bald trafen Kirchenopfer und Spenden von Privaten und Institutionen auf dem Konto ein.

2009 – Bereits im März 2009 konnten 9'900 CHF und im April weitere 10'000 CHF nach Cartagena überwiesen werden. Im Sommer besuchte Sibylle Hardegger wiederum Cartagena, diesmal zusammen mit Margrit Villiger von Auw, und konnte sich vor Ort überzeugen, wie die Spendengelder von den Franziskanerinnen eingesetzt wurden. Es wurden mehrere Beatmungsgeräte angeschafft und kleinere bauliche Veränderungen bei der Kinderintensivstation vorgenommen. Ende Jahr wurde der schöne Betrag von 65'000 CHF an die Spitalleitung weitergeleitet. Dieser Betrag wurde vor allem für die Erhaltung der Kinderintensivstation eingesetzt, die sonst geschlossen worden wäre.

2010 – Ende des Jahres 2010 durften wir erneut einen Betrag von 30'000 CHF an die Spitalleitung überweisen, die mit Hilfe dieses Betrages lnkubationsapparate für die Säuglingsstation anschaffen konnte.

2011 - Im März 2011 konnten die Spenderinnen und Spender mit ihren Gaben mithelfen, dass wir einen Betrag von 30'000 CHF überweisen konnten, so dass die Kinderstation saniert werden konnte und Platz, auch für Eltern, geschaffen wurde. In den ersten Monaten des Jahres verbrachte Sibylle Hardegger mehrere Monate in Cartagena nach ihrem Weggang aus der Bistumsregionalleitung St. Urs.

Im Sommer 2011 wurde eine Arbeitsgruppe gebildet, die miteinander über die Art der Unterstützung berät und für die Unterstützung der Clínica Madre Bernarda Werbung macht. Zur Arbeitsgruppe gehörten: Thomas Mauchle, Bischofsvikariat St. Urs; Margrit Villiger, Auw; Trudy Campos, Mühlau; Ludwig Stecher, Auw. Die Arbeitsgruppe CMB durfte in der Folge auf die Beratung von Sr. Consilia Hofer von der Missionsprokura der Franziskaner-Missionsschwestern von Maria Hilf zählen.

2012 - Im April 2012 wurde der Spitalleitung ein Betrag von 32'000 CHF überwiesen. Damit konnten zwei Brutkästen für Früh- und Neugeborene angeschafft werden und verschiedene Materialien und Ersatzteile, die es ermöglichen, Gerätschaften, die teilweise seit dem Jahr 1956 in Gebrauch sind, zu reparieren oder zu modernisieren.

2013 - Im Mai 2013 besuchte Ludwig Stecher mit dem Stiftungsrat des Maria Bernarda Heimes Auw die Schwestern und die Klinik in Cartagena. Dabei konnte er nach vorgängigen Abklärungen eine Unterstützung von je 5'000 CHF direkt überbringen: zum einen an Sr. Elfriede Jagersberger für ihre Arbeit mit den Müllmenschen in der 40.000-Menschen-Flüchtlingssiedlung “Nelson Mandela“ am Rande der Millionenstadt Cartagena, wo insgesamt 8 Franziskanerinnen als Missionarinnen in dieser Siedlung bescheiden leben und überall mithelfen; zum anderen an Sr. Hildegard Binder für ihre Arbeit im Colegio Biffi. Hier werden 1.400 Schülerinnen von der Vorschule bis zur Matura unterrichtet. Es erfolgen aber auch Armenspeisungen und finanzielle Unterstützungen von Familien.

Nach dem Weggang von Thomas Mauchle aus der Bistumsregionalleitung im September 2013 übernahm Christoph Sterkman, Bischofsvikar, die Verantwortung für das Projekt Clínica Madre Bernarda zusammen mit der bisherigen Arbeitsgruppe.

2014 – Im Januar 2014 konnten zwei Beträge von 20'000 CHF für einen Operationstisch und 10'000 CHF für die Reparatur von Sterilisationsgeräten überwiesen werden.

An die Anschaffung eines weiteren speziellen Operationstisches und wichtigen Gerätschaften (Speziallampe, Defibrillator, Ultraschallgerät, Transportwagen) konnte im August ein Betrag von  30'000 CHF beigesteuert werden.

2015 – Auf ein neues Unterstützungsgesuch konnten wir an die Anschaffung eines Brutkastens für Neugeborene und von Arthroskopie-Instrumenten einen Spendenbetrag von 16'000 CHF nach Kolumbien überweisen.

Die Arbeitsgruppe und die Bistumsregionalleitung St. Urs beabsichtigen, das Projekt Clínica Madre Bernarda auf Ende September 2016 zu einem Abschluss zu führen.

Allen, die durch Ihre Spende dazu beigetragen haben, dass die Clínica Madre Bernarda mit insgesamt 250'000 CHF unterstützt werden konnte, sei an dieser Stelle herzlich gedankt!

                                         Christoph Sterkman

                                                Bischofsvikar

Fotos

Kontakt

Bischöfliches Ordinariat / Evêché
Baselstrasse 58
4501 Solothurn
Tel. (Zentrale) : 032 625 58 25
Fax : 032 625 58 45