Bistum Basel

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Befreiungsdienst im Bistum Basel

Der Befreiungsdienst  - wie der Exorzismus heute genannt wird - ist eine seit Jahrhunderten von Gläubigen nachgefragte Sakramentalie der Kirche. Es geht darum, Menschen zu helfen, die glauben, von Dämonen oder dem Teufel besessen zu sein. Mit wachsender Erkenntnis aus Medizin und Psychologie ist der Exorzismus umstritten geworden. Dennoch meldet sich jährlich eine konstante Zahl von Menschen bei der Kirche, weil sie Dinge belasten oder fühlen, die sie nicht zuordnen können, oder weil ihnen keine Therapie geholfen hat.

Hier bietet das Bistum Basel einen „Service d’écoute“ und versucht, Betroffene zu beraten, zu beruhigen und mit ihnen zu beten. In vielen Fällen lösen sich ungute Gefühle bereits, wenn jemand sagt, dass keine Besessenheit vorliegt. In ernsthafteren Fällen wird gemeinsam mit einer psychologischen oder psychiatrischen Fachperson nach einer Lösung gesucht.

Der Exorzismus ist kirchenrechtlich verankert (can. 1172). Er braucht die Zustimmung des Diözesanbischofs. In den letzten zwanzig Jahren kam dies im Bistum Basel gerade einmal vor. Die meisten Anfragen beim Bistum Basel kommen von Gläubigen mit Migrationshintergrund aus Südeuropa, Afrika oder Asien.  

Bischof Felix Gmür hat den emeritierten Weihbischof Martin Gächter zum Verantwortlichen für den Befreiungsdienst ernannt.

Betroffene wenden sich am besten an die Seelsorgenden ihrer Pfarrei.