Bistum Basel

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Freiwilligenarbeit

"Die Kirche hat viele Gesichter! Das europäische Jahr der Freiwilligenarbeit gab 2011 Anlass dafür, dass ich zu Beginn meiner Amtszeit hören wollte, was so viele Menschen in unserem Bistum bewegt, sich aufgrund des Glaubens zu engagieren. Beeindruckt von den Statements im Diözesanen Seelsorgerat, spreche ich diesen mutigen Frauen und Männern meinen herzlichen Dank aus."

Bischof Felix Gmür

In der Kirche ist das Zusammenspiel von Freiwilligen und Professionellen sehr wichtig. Pfarreiangehörige, die sich für die Gemeinschaft einsetzen möchten, sollen ihren Kompetenzen entsprechend eingesetzt werden. Sie erhalten Verantwortung und Mitbestimmung sowie professionelle Begleitung, Unterstützung und Wertschätzung. Ein Trend in der Freiwilligenarbeit besteht darin, dass man sich zunehmend zeitlich begrenzt und projekt- bzw. aufgabenspezifisch engagiert. Für die Kirche heisst das, entsprechende Engagements zu definieren und zu bewerben. 

Gemäss der Kirchenreputationsstudie 2015 des Schweizerischen Pastoralsoziologischen Instituts (SPI) sind Freiwillige für ihren Einsatz unterschiedlich motiviert:

  • ethisch-moralisch (humanitäre Verpflichtung, eigenes Wertekonzept)
  • instrumentell (Wunsch nach neuen Erfahrungen, Kompetenzen, Freizeitgestaltung, Kontakte, Geselligkeit, Zufriedenheit)
  • gestaltungsorientiert (Partizipation, Mitbestimmung in Gesellschaft und Umwelt)
  • altruistisch (Solidarität, Mitgefühl, Identifikation mit anderen Menschen)