Bistum Basel

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Drei typische Pastoralräume

Pastoralraum Basel-Stadt

Pastoralraum Stadt

Pastoralraum Region Brugg-Windisch

Pastoralraum Agglomeration

Pastoralraum Baldeggersee

Pastoralraum Land

Facts & Figures

  • 2018: Pastoralraumerrichtung
  • 26.000 Gläubige aus 50 Nationen
  • 5 Seelsorgeräume
  • 32 Gemeinschaften
  • 148 Mitarbeitende
  • Gottesdienste in 16 Sprachen
  • 93 Sonntags-Gottesdienste/Monat
  • 161 Werktags-Gottesdienste/Monat
  • 13 Kirchen und diverse Kapellen
  • 2016: Pastoralraumerrichtung
  • 2 Pfarreien, 5 katholische Kirchenzentren
  • 34'216 Einwohner/-innen, davon 12'666 Katholik/-innen (37%)
  • 77 Nationalitäten
  • 83 Mitarbeitende
  • 550 Freiwillige in rund 60 Gruppen und Vereinen
  • 2 Missionen
  • Jährlich 850 Gottesdienste, 50 Taufen, 110 Erst-kommunikant/-innen, 100 Firmand/-innen, 8 Trauungen, 10 ökumenische Bildungsangebote, 10 Kirchenkonzerte
  • 4 Kirchen, 1 Klosterkirche
  • 2014: Pastoralraumerrichtung
  • 4 Pfarreien
  • 14'000 Einwohner/-innen, davon 9300 Katholik/-innen (68%)
  • 67 Nationalitäten
  • 44 Mitarbeitende
  • 550 Freiwillige in rund 30 Gruppen und Vereinen
  • 1 Mission
  • Jährlich 700 Gottesdienste, 250 Sakramentenspenden, 50 diakonische Leistungen (Unterstützung in Notfällen), 120 Bildungsangebote, 15 Kirchenkonzerte
  • 4 Kirchen, 4 Kapellen, 1 Kloster

Bevölkerungsentwicklung

Die Bevölkerung des Kantons Basel-Stadt ist äusserst heterogen und reflektiert die Geschichte des Kantons als wichtiger Handels- und Industriestandort: 15.3 % der Bevölkerung sind römisch-katholisch, 17.7 % reformiert, 9.3 % sind muslimisch. Nirgendwo in der Schweiz ist der Anteil konfessionsloser Bürgerinnen und Bürger grösser als im Kanton Basel-Stadt (44.7 %  2012). 
 

 

 

 

 

 

Insgesamt nimmt der Anteil der Katholik/-innen aufgrund der Zuwanderung von Migrant/-innen leicht zu. Gleichzeitig steigen auch der Anteil der Konfessionslosen und anderer Religionen. Vermehrt kommen Menschen aus Italien, Portugal, Deutschland, Eritrea, Afghanistan und Syrien in die Schweiz. Je nach Nationalität und Alter verläuft die Integration bezüglich Sprache, Schule und Beruf sehr unterschiedlich. Katholische Migrant/-innen sind durch den Religionsunterricht an die Pfarreien angeschlossen und pflegen das religiöse Leben auch in ihrer Mission.

Der Anteil der Katholik/-innen beträgt 2018 rund 68% der Bevölkerung. Bei der Pastoralraumerrichtung 2014 umfasste er rund 74%, im Jahr 2000 rund 81%. Der Ausländeranteil beträgt in Hochdorf gegen 20%. Dabei bilden Menschen aus dem Gebiet des ehemaligen Jugoslawien die grösste Gruppe, davon viele Katholik/-innen aus Kosovo oder Kroatien. Auch die Einwanderer aus Italien und Portugal sind weitgehend katholisch. In den beiden kleineren Gemeinden beträgt der Ausländeranteil ca. 6-7%, wobei Deutsche hier den grössten Anteil ausmachen. Bis 2023 werden voraussichtlich bis zu 15'000 Menschen im Pastoralraum leben.

Idee

In der Nachfolge von Jesus Christus und in Treue zum Evangelium wirkt die katholische Kirche im Kanton Basel-Stadt als Gemeinschaft von Menschen verschiedener Sprachen und Kulturen  in ökumenischem Bewusstsein.

Im Pastoralraum Basel-Stadt sollen Vielfalt, Schwerpunkte und Potential der katholischen Kirche als Teil des Bistums und der Weltkirche sichtbar sein. Die Kirche in Basel-Stadt versteht sich als Beteiligungskirche. Sie ist getragen vom Engagement von haupt- und ehrenamtlichen Gläubigen. Verantwortlichkeiten werden subsidiär wahrgenommen, um Überschaubarkeit und kirchliches Leben im Nahraum gewährleisten zu können.

Die Kirche in Basel-Stadt versteht sich als bescheidene Kirche, die nach dem Vorbild Jesu Christi sämtliche Ressourcen in Liebe teilt. 

  • Wir freuen uns über die Vielfalt und wollen das Miteinander fördern.
  • Wir wollen uns für das Wohl der Menschen in der Stadt und in der Welt engagieren
  • Wir wollen innerhalb eines solidarischen Netzwerkes bewusst Schwerpunkte setzen.

 

Das Bewusststein, dass wir als Volk Gottes gemeinsam unterwegs sind und dass Menschen unterschiedliche Nähe und Distanz zur Kirche leben, soll im Pastoralraum Region Brugg-Windisch gefördert werden. Menschen sollen befähigt werden, ihre sozialen und religiösen Fähigkeiten zu erweitern. 

Der Schwerpunkt Diakonie stellt das christliche Handeln ins Zentrum. Im Rahmen vielfältiger und unbürokratischer kirchlicher Sozialarbeit steht der Mensch im Mittelpunkt. Das Team setzt sich für Friede, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung ein, unterstützt sozialpolitische Themen und kirchliche Kampagnen und achtet darauf, dass wichtige kirchliche, soziale und politische Themen im Gespräch bleiben.

Die Ansprechpersonen leben eine Pastoral der Begegnung. Sie geben der Kirche vor Ort ein Gesicht, leben und feiern mit den Menschen im Alltag, begleiten und unterstützen sie, besonders bei Höhe- und Tiefpunkten des Lebens. Das Team will sich von Menschen berühren lassen und mit entsprechenden liturgischen Feiern persönlich ansprechen. Der Ökumene und religiösen Vielfalt soll viel Raum gegeben und andere Nationen und Kulturen ins kirchliche Leben einbezogen werden. 

Menschen sollen mit dem Evangelium, mit Christus selbst, in Berührung kommen. Kirche ist nicht für sich selber da, sondern um des Evangeliums willen und dass Christus in den Herzen der Menschen ankommen kann. Evangelisierung ist doppelt nötig: nach aussen wie nach innen. 

Die Kirche im Pastoralraum Baldeggersee ist berufen hinauszugehen,

  • um in der pluralen Welt von heute Kirche zu sein,
  • sich unter die Menschen zu mischen und mit ihnen das Leben zu teilen
  • die Botschaft Jesu in verständlicher und berührender Sprache ins Gespräch zu bringen, viel mehr noch in einer Lebenshaltung, die für sich spricht

Grösse und Struktur

Der Pastoralraum Basel-Stadt ist ein urbaner Pastoralraum mit einer selbst für Schweizer Verhältnisse grossen ethnischen Vielfalt. In acht Pfarreien gibt es 15 anderssprachige Gemeinschaften und Missionen. Fünf Seelsorgeeinheiten koordinieren Dienste für 26'000 Gläubigen.

Dienste

  • Altersseelsorge und Palliative Care-Seelsorge   
  • Diakonie
  • Fachstelle Jugend
  • Gefängnisseelsorge
  • Katholische Universitätsgemeinde
  • Kommunikation
  • Offene Kirche Elisabethen
  • Ökum. Medienverleihstelle
  • Pfarramt für Industrie und Wirtschaft BS/BL
  • Religionsunterricht
  • Seelsorge im Tabubereich
  • Spiritualität / Bildung
  • Spitalseelsorge

Gemeinschaften und Missionen 

  • Englisch sprechende Gemeinschaft St. Joseph
  • English Speaking Roman Catholic Community of Basel, Switzerland
  • Eritreeische Gemeinschaft
  • Gemeinschaft der ausserordentlichen Form des Römischen Ritus St. Anton
  • Gemeinschaft der ausserordentlichen Form des Römischen Ritus St. Joseph
  • Indische Gemeinschaft mit syromalabarischem Ritus
  • Kroatische Mission
  • Mission der portugiesisch Sprechenden
  • Philippinische Mission
  • Polnische Kaplanei
  • Slowakische Mission
  • Slowenische Mission
  • Spanisch sprechende Mission
  • Tamilische Mission
  • Ungarische Gemeinschaft

Der ländlich bzw. kleinstädtisch geprägte Pastoralraum Region Brugg-Windisch umfasst zwei Pfarreien und fünf Kirchenzentren. Er gehört zu einer der dichtbesiedeltsten Regionen der Schweiz, mit hoher Industrialisierung, sehr guter Infrastruktur, Naherholungsräumen und schnell erreichbaren kulturellen Angeboten. Viele Einwohner/-innen pendeln v.a. Richtung Zürich, Basel und Bern zur Arbeit. Der Pastoralraum ist zunehmend international geprägt. Der Anteil anderer Nationalitäten liegt in grösseren Gemeinden bei 20-45%, und viele der Kinder und Jugendlichen stammen aus Familien mit Migrationshintergrund. Zudem wird die Umkehrung der Alterspyramide spürbar: Immer mehr ältere Menschen stehen immer weniger junge Menschen gegenüber.

Dienste

  • Angestrebte barrierefreie Einrichtungen für Menschen mit Beeinträchtigungen
  • Diakonie
  • Gemeinschaftspflege
  • Interreligiöser und -konfessioneller Dialog
  • Integration von Menschen aus anderen Kulturen
  • Jugendpastoral
  • Kirchenmusik
  • Kindertagesstätte Tatzelwurm
  • Kommunikation
  • Oasenabende (spirituelles, meditatives und kontemplatives Angebot)
  • Ökumene
  • Pastoral der Familienvielfalt
  • (Sakramenten-)Katechese
  • Seniorenpastoral
  • Sozialberatung

Missionen

  • Missione cattolica di lingua italiana
  • Mission der Philippinos

Gruppen und Vereine

  • Besuchsgruppe
  • Chöre
  • JuBla
  • Faire Welt
  • Feste, Feiern
  • Frauengemeinschaften
  • Kindergottesdienst
  • Kolping
  • Lektor/-innen
  • Liturgiegruppe
  • Ministrant/-innen
  • Musikalische Projekte mit Kindern
  • Nice weekend (Lobpreis und Anbetung mit Musik in liturgischen Feiern)
  • Rosenkranz
  • Pfarreiräte
  • Trauerbegleitung

Der Pastoralraum Baldeggersee umfasst drei kleine ländliche Pfarreien, die noch stark vom Agrarsektor geprägt sind, sowie eine wachsende und kleinstädtisch anmutende Zentrumsgemeinde. Zusammen umfassen sie 2018 rund 9300 Katholiken.

Dienste

  • Alterspastoral
  • Diakonie
  • Gemeinschaftspflege
  • Glaubensangebote
  • Hinführung zu den Sakramenten
  • Jugendpastorale Angebote
  • Katechese
  • Kirchenmusik
  • Kommunikation
  • Seelsorge

Mission

  • Missione Cattolica di Lingua Italiana nel canton Lucerna

Gruppen und Vereine

  • Besucherdienst
  • Bibelrunde
  • Blauring und Jungwacht
  • Kinderkirche
  • Familiengottesdienst
  • Frauenbund und Frauengemeinschaft
  • Frohes Alter
  • Katholische Arbeitnehmer- und Arbeitnehmerinnen-Bewegung (KAB)
  • Kirchenchöre
  • Kolping
  • Lektoren und Kommunionhelfer
  • Ministranten
  • Rosenkranzgruppe
  • Samichlaus

Spirituelle Zentren und Wallfahrtsorte

  • Adolph-Kolping-Besinnungsweg (Kolping Schweiz) von Hochdorf nach Baldegg mit Andachtsraum in der Kirche Baldegg
  • Kapelle Herlisberg
  • Kapelle Maria zum Schnee (Mutter vom guten Rat), Kleinwangen
  • Kapelle St. Wendelin, Lieli
  • Kapelle Urswil (Ottilia, Nothelfer, Unschuldige Kinder)
  • Kloster Baldegg mit Klosterherberge: Kurse, Begegnung, Klosterkafi und Klosterladen, geistliche Begleitung, Beichtgelegenheit, Gottesdienste und Stundengebet, monatliches Taizé-Nachtgebet
  • Kreuzweg von Römerswil nach Gormund
  • Lourdesgrotte in Römerswil

Angebote

Seelsorgeraum Heiliggeist
Liturgisches und kirchenmusikalisches Zentrum
Kinder, Jugend und Familienarbeit; Seniorenarbeit
Kirche Bruder Klaus: Jugendkirche mit spanischsprachiger Mission; Ort für besondere Gottesdienste, "Offline", englischsprachige Gemeinde

Seelsorgeraum St. Anton
Liturgie nach dem Hl. Antonius von Padua 
Projekte mit der italienischsprachigen Pfarrgemeinde Parrocchia San Pio X.
Kirche wird zusammen mit der philippinischen, slowenischen, tamilischen,  indischen und ungarischen Gemeinschaft sowie mit der Gemeinschaft mit lateinischem Ritus genutzt. 
Pfarrei ist ethnisch vielschichtig.  

Seelsorgeraum Allerheiligen/St. Marien
Allerheiligen ist ein Zentrum für Jugend und Familien
Kirche wird zusammen mit der philippinischen Gemeinschaft und einer indischen Gruppe genutzt.
St. Marien ist ein Zentrum für Kirchenmusik
Kirche wird zusammen mit der Paroisse Sacré Coeur, der polnisch sprechenden Kaplanei und der slowakischen Mission genutzt.

Seelsorgeraum St. Franziskus
Typische „Dorfpfarrei» mit Kinder-/Familienpastoral, Erwachsenenbildung, Ökumene; vielfältigen Vereinen/Gruppen, guter Kirchenmusik; Treffpunkt der Blinden- und Gehörlosenseelsorge.
In der Kirche St. Michael findet das vielschichtige Leben der kroatischen Mission statt.

Seelsorgeraum St. Clara
Clarakirche als Raum für verschiedene Zentrumsangebote, Liturgie, Kirchenmusik, niederschwellige Seelsorge, Singlearbeit, selbständige Pfarreivereine, offenes Pfarreizentrum Lindenberg.
St. Joseph: Kinder- und Familienpastoral im multikulturellen Umfeld, soziale Angebote interkulturelles Zentrum.
St. Christophorus: Kinder- und Familienarbeit, Erwachsenenpastoral im neuen Kirchen- und Wohnzentrum.

Jugendpastoral
Mit erlebnispädagogischen Angeboten wird die Sakramentenvorbereitung lebensnah, prozesshaft und als Hinführung zum Glauben gestaltet. Die Jugendarbeit wird erweitert, das Firmalter auf 2023 auf 18+ angehoben.

Seniorenpastoral 60+
Angebote für ältere und alte Menschen in sehr verschiedenen Lebenssituationen mit entsprechenden Bedürfnissen: Altersnachmittage, Mittagstische, Tagesreisen, Advents- und Weihnachtsfeiern, (Krankensalbungs-)Gottesdienste, Besuche in den Altersinstitutionen, generationenübergreifende Angebote, z. B. Bibelaustausch und Vorträge mit bekannten Persönlichkeiten.

Pastoral für Menschen mit Beeinträchtigungen
Raum geben für Menschen mit physischen und psychischen Behinderungen

Ökumene
Ökumenische Gottesdienste, Kirchenmusik, Zusammenarbeit, Anlässe, Feste, Reisen

Kirchenzentrum (KIZ) St. Nikolaus, Brugg
Tischlein-deck-dich, Beratungen, Wegbegleitung, Frauengemeinschaft, Kirchenmusik, Kolping

KIZ St. Marien, Windisch
Ökumene, Angebote der Erwachsenenbildung, Kirchenmusik, Frauengemeinschaft, Jugendverbände, nice weekend

KIZ St. Franziskus, Schinznach
Familienarbeit, Ökumene

KIZ Brugg-Nord, Riniken
Ökumene, Liturgiegruppe

KIZ St. Paulus, Birrfeld
Familienarbeit, Multikulti-Angebote, Oasenabende, offenes Pfarreiheim

Alterspastoral
Die Zahl der älteren Menschen wird in den nächsten Jahrzehnten überproportional zunehmen, während die anderen Generationen stagnieren. Demensprechend liegt ein Fokus des Pastoralraums auf der Seelsorge für ältere Menschen, auch im Alters- und Pflegeheim.

Hinführung zu den Sakramenten
Nebst der Katechese und zielgruppenspezifischen Gottesdiensten, z. B. für Familien mit Kleinkindern, Voreucharistie und Schüler/-innen wird ab 2021 der Firmkurs 17+ im ganzen Pastoralraum eingeführt (aktuell bereits in Hochdorf). 2018 lanciert der Pastoralraum mit der Landeskirche Luzern das Pilotprojekt "Getauft - und jetzt?" Ein Erlebnisnachmittag und Elternabende, z. B. zu Kinderfragen, ermöglichen den Austausch zu Kirche und Glauben.

Diakonie
Aktuell werden das Angebot und die Zusammenarbeit im Bereich Diakonie auf und ausgebaut. Das Pfarrhaus öffnet Tür und Ohr für situative Passantenhilfe und Pfarreicaritas.

Glauben und Gemeinschaft vertiefen
U. a. Filmabende zu Glaubensthemen

Alles auf einen Blick
Die Vielfalt des Pastoralraumangebots wird neu via gemeinsamem Pfarreiblatt, Website und Social Media bekannt gemacht. Das soll Interesse und Neugier wecken: Was machen die anderen?

Besonderheiten

Offene Kirche Elisabethen (OKE)
Eine "Citykirche" für Basel und Region. Seit 1994 macht sie geistliche, kulturelle und soziale Angebote für alle Menschen, ungeachtet ihrer Herkunft, Hautfarbe, sexuellen Orientierung oder Religion. Sie ist offen für alle Menschen guten Willens. Sie lebt die jüdisch-christliche Tradition in ökumenischer Verantwortung und interreligiösem Bewusstsein.
Webseite OKE

Pfarramt für Industrie und Wirtschaft
Das Pfarramt für Industrie und Wirtschaft beider Basel baut Brücken zwischen Kirche und Wirtschaft/Arbeitswelt. Im Austausch mit Arbeitgebenden und Arbeitnehmenden sowie in der Auseinandersetzung mit wirtschaftlichen Fragen lassen wir uns von der Botschaft des Evangeliums leiten – der Zusage, dass alle Menschen zur Freiheit berufen sind, der Vision von Gerechtigkeit und eines Lebens in Fülle.
Webseite Pfarramt für Industrie und Wirtschaft

Seelsorge im Tabubereich
Sexarbeitenden soll Raum geboten werden, in dem sie geschützt Seelsorge in Anspruch nehmen können. Das heisst: seelsorgliche Gespräche, gemeinsames Gebet und Gespräche über den Glauben und die Konflikte, die mit dem Glauben entstehen – auch und gerade im Zusammenhang mit dem Beruf im Sexgewerbe. Es geht um die Frage, wie der eigene Glaube lebensstützend gelebt werden kann – auch in herausfordernden Situationen.
Webseite SiTa

Seelsorgedienst für Asylsuchende (OeSA)
Der Ökumenische Seelsorgedienst für Asylsuchende (OeSA) arbeitet im Auftrag der Kirchen und mit dem Einverständnis des Bundesamts für Flüchtlinge in der «Empfangsstelle» beim Basler Zollamt Otterbach. Neben einem Café, das ein wichtiger Begegnungsort ist, bietet der OeSA Seelsorgegespräche im Empfangszentrum an und jeweils am Mittwochnachmittag ein Gebet. Die Gespräche stehen allen Menschen offen, un­abhängig von Herkunft und Religion. Zum Angebot der professionell und ehrenamtlich tätigen Frauen und Männer gehören auch persönliche Erstberatungen und Übersetzungshilfen.
Webseite OeSA

Sozialdiakonie
Der Fachbereich Soziales setzt sich als Sprachrohr für Randgruppen und im Networking für die Organisation öffentlicher Impulse ein. Wegbegleitung für Menschen in Krisensituationen, Koordination von Freiwilligeneinsätzen im Flüchtlingsbereich (Sport, Konversation etc.), Tischlein-deck-dich (Lebensmittelabgabe im Pfarreiheim für einen symbolischen Preis).
Mehr zu Soziales und Begleitung

Pastoral der Familienvielfalt
Im bewussten und achtsamen Umgang mit der heutigen Vielfalt an Familienformen leistet der Fachbereich viel Kontakt-, Vernetzungs- und Sensibilisierungsarbeit und wird zum Vorbild für den Kanton und das Bistum. Familien sind in der Kirche willkommen und werden erwartet – aktuell werden dazu Kinderstühle sowie Mal- und Wickeltische angeschafft. Des Weiteren wird ein "Elternkoffer" ausgearbeitet, der den Familien nach einer Geburt persönlich vorbeigebracht wird.
Mehr zu Familienvielfalt

Resonanzgruppen
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Diverse Arbeitsgruppen der Fachbereiche arbeiten mit sogenannten "Resonanzgruppen" zusammen. Gläubige aller Couleur werden vielseitig zusammengestellt, um Rückmeldungen und Anregungen von der "Basis" zu geben und Konzepte und Ideen gemeinsam weiterzuentwickeln.

Kommunikation
Öffentliche Sichtbarkeit der Kirche mittels Präsenz auf Online- und Printmedien, Website und Social Media. Thematische Vernetzung und Nutzung von Synergien, um auch Kirchenferne mit geschärften Botschaften und "Good News" zu erreichen.
Mehr zu Medien und Kommunikation

Kita Tatzelwurm
In der Kindertagesstätte der römisch-katholischen Kirchgemeinde Brugg entstehen Projekte, welche die Bedürfnisse der Kinder im Alltag aufnehmen. Auch Jahreszeiten und Feiertage werden eingeplant und erlebnisreich gestaltet.
Mehr zur Kita Tatzelwurm

Glaubensbildung Erwachsener
Alle paar Jahre plant die Arbeitsgruppe Erwachsenenbildung ein möglichst übergreifendes neues Glaubensangebot. Anfang 2018 sprachen bekannte Persönlichkeiten in drei öffentlichen Podiumsdiskussionen zum Thema "Was glaubst du eigentlich?"
«Promi-Talk über den Glauben»

Kapellensanierung für und mit allen
Für die Sanierungsplanung der rund 180-jährigen Kapelle Herlisberg zog das Projektteam die Gläubigen stark mit ein. Nun kehrt regelmässig Leben ins Gotteshaus ein.
«Einkehren mit PEP»

Monatslieder
Monatlich wird ein bestimmtes Lied in der Liturgie aller Pfarreien eingebettet, um ein gemeinsames Liedgut aufzubauen.
Mehr zu den Monatsliedern

Pfarreireise
Pfarreireise 2018 "Auf den Spuren des heiligen Paulus" nach Griechenland. 
Mehr zur Pfarreireise

Kloster Baldegg
Das Kloster Baldegg lädt als Begegnungsort zu Treffpunkt-Angeboten ein.
Mehr zum Kloster Baldegg

 

 

 

Mehrwert

  • Besser koordinierte Angebote an allen Standorten
  • Bessere Integration der anderssprachigen Gemeinschaften
  • Junge, aktive Gemeinschaften und Pfarreien mit Mitgliedern aller Altersgruppen
  • Interreligiöse Kontakte
  • Heterogene, multikulturelle Kirche
  • Starke, öffentlich präsente Sozialdiakonie mit rascher Handlungsmöglichkeit für gute Projekte
  • Zeitgemässe Entwicklungen anstossen, z. B. Pastoral der Familienvielfalt
  • Aktiv gelebte Ökumene
  • Professionalisierte Kommunikation
  • Gemeinsame Anlässe und Gefässe lassen die Leute erfahren: "Wir sind ein Pastoralraum". Die Wege zueinander sind kürzer geworden, der Griff zum Telefon oder in die Tasten erfolgt schneller. 
  • Heute ist man in keiner Pfarrei fremd. In jeder gehört man dazu, in jeder trifft man das Pastoralteam.
  • Kategoriale Personalführung: Sekretär/-innen, Katechet/-innen oder Sakristan/-innen sprechen sich untereinander ab, z. B. für Aushilfen.
  • Im Pastoralraumrat blicken 27 Personen seit 2016 gemeinsam über die "Monokultur Pfarrei" hinaus. Sie schöpfen Möglichkeiten im Dialog aus und erarbeiten Lösungen für alle, etwa Weiterbildungen zur Professionalisierung oder neue Glaubensangebote.
  • Offenheit für diverse liturgische Formen und Stile

Pastoralraumteam

Leitungsteam v.l.n.r.: Johannes Schleicher (Bildung/Spiritualität), Dr. Beatrice Bowald (Assistenz des Pastoralraumleiters), Pfr. Stefan Kemmler (Pastoralraumleiter), Andrea Albiez (Rektorin Religonsunterricht), Sarah Biotti (Spezialseelsorge)

Pastoralraumteam Region Brugg-Windisch Pastoralraumteam Region Brugg-Windisch

Pastoralraumteam Baldeggersee v.l.n.r.: Benjamin Meier, Gabriela Ivoš, Roland Häfliger, Rita Grüter, Rita Amrein, Kulandai Fernando, Vreni Keller, Emerita Lötscher, Judith Roth, Carmen Glaus (ohne Thomas Villiger)

Statements

«Ich freue mich darauf, das Miteinander dieser Gläubigen in eine stabilere Form zu bringen. Jetzt hängt noch viel an einzelnen Personen. Mit dem Pastoralraum wird das institutionalisiert. Durch die grössere Breite der aktiven Gruppierungen erhalten wir eine grössere Vitalität und eine grössere Durchmischung.» 
Pfr. Stefan Kemmler, Pastoralraumleiter

«Die Arbeit des Pfarramts für Industrie und Wirtschaft BS/BL geört zum Schwerpunkt „Dienst an der Gesellschaft“. Ich bin sehr motiviert, mit weiteren Kreisen innerhalb der katholischen Kirche in Basel-Stadt die Zusammenarbeit zu suchen und zu pflegen.»
Dr. Beatrice Bowald, Assistentin Pastoralraumleiter

«Ich freue mich sehr darauf, mit Menschen, die ähnliche Fragen haben, etwas zu entwickeln, anzudenken, weiterzuarbeiten, so dass es unserer Kirche in Basel dient und uns weiterbringt. Es ist ein gemeinsames Ringen um unseren Glauben und um das, was Kirche in Zukunft sein wird und wie die verschiedensten Menschen darin Heimat, Geborgenheit oder wenigstens momentane Antworten finden. Es ist ein gemeinsames Fragen, was unsere Hoffnungen und Träume sind.»
Sarah Biotti, Leiterin Spezialseelsorge

«Die katholische Weltkirche hat ein riesiges Dach, unter dem sehr unterschiedliche katholische Kulturen Platz haben. Vielleicht können wir durch den gemeinsamen Pastoralraum wieder mehr spüren, dass die RKK Basel ein Dach für alle Katholiken in Basel ist; und dass dieses Dach nur ein Ausschnitt des grossen Daches ist, das die ganze Welt umspannt, und dass wir jetzt schon sehr verschiedene katholische Lebensweisen beherbergen.»
Andrea Albiez, Rektorin Religionsunterricht

 

«Wir nehmen Trends auf, arbeiten sie aus und sensibilisieren für aktuelle Themen wie Lebensmittelverschwendung.»
Simon Meier, Pastoralraumleiter

«Unsere Angebote strahlen aus. Auch bei Gemeinden und beim Kanton werden wir als Player wahrgenommen.» 
Iris Bäriswyl, Leitung Fachbereich Soziales

«Beim Aufdecken neuer Felder sind wir gerne Pioniere.»
Martina Peter, Kommunikationsbeauftragte

«Zur Pastoral der Familienvielfalt gehören Anpassungen, damit sich alle Familienformen angesprochen fühlen. Es ist auch ein Bewusstmachungsprozess - in den Familien ist Gott immer schon da, nicht wir bringen ihn. Gemeinsam suchen wir nach göttlichen Spuren.»
Brigitta Minich, Fachbereich Pastoral der Familienvielfalt

«Diakonie ist auch unbequem. Als Anwältin für Menschen am Rand muss ich ihnen eine Stimme geben, d.h. aufmerksam machen und Rechte für sie einfordern.»
Iris Bäriswyl, Leitung Fachbereich Soziales

«Die Kommunikation des Teams über den Pastoralraum wirkt sich auf die Gläubigen aus. Die Leute spüren, dass wir positiv gestimmt und miteinander unterwegs sind und sie ernst nehmen.» 
Benjamin Meier, Pastoralassistent

«Während der Aufbauphase standen wir vor vielen Fragezeichen. Wir haben sie thematisiert und waren offen dafür. Dabei müssen Projektleitung, Team und Kirchenräte vorangehen.»
Roland Häfliger, Pastoralraumpfarrer

«Die gewachsene Komplexität erfordert, dass wir im Austausch bleiben. Wir verstehen uns als Gesamtteam, das sich ergänzt.» 
Benjamin Meier, Pastoralassistent

«Der Führungs-, Organisations- und Planungsaufwand ist grösser geworden, die Stellvertretungen aus den eigenen Reihen entlasten.»
Roland Häfliger, Pastoralraumpfarrer

«Der Pastoralraum gelingt, wenn Gelegenheiten zur Begegnung geschaffen werden.»
Benjamin Meier, Pastoralassistent

Digital

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