Bistum Basel

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Verstorbene 2021

Seelsorgende des Bistums Basel

Inkardinierte Priester, Diakone, Theolog/-innen mit Institutio sowie Seelsorger/-innen und Katechet/-innen (KIL/RPI/FH), die im aktiven Dienst (Missio canonica) verstorben sind.

Küng Hans, Dr. theol., Dr. iur. h.c., Dr. phil. h.c., HH.D, LL.D., LH.D., D.D. mult., em. Universitätsprofessor, Tübingen (Deutschland), verstorben am 6. April 2021. Am 19. März 1928 in Sursee LU geboren, empfing der Verstorbene am 10. Oktober 1954 in Rom die Priesterweihe. Nach der Priesterweihe studierte er bis 1957 in Paris, wo er das theologische Doktorat erlangte. Von 1957 bis 1959 stand er als Pfarrhelfer in der Pfarrei St. Leodegar im Hof Luzern im Dienst. Als wissenschaftlicher Assistent war er 1959/1960 an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster/Westfalen tätig. Danach war er von 1960 bis 1963 ordentlicher Professor der Fundamentaltheologie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Tübingen. Von 1962 bis 1965 war er offizieller Berater des Zweiten Vatikanischen Konzils, ernannt von Papst Johannes XXIII. 1963 übernahm er als ordentlicher Professor der Dogmatik und der ökumenischen Theologie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Tübingen und als Direktor des Instituts für ökumenische Forschung der Universität Tübingen die Verantwortung. 1980 musste er dieses Amt aufgrund des Entzugs der Lehrerlaubnis aufgeben. Bis zu seiner Emeritierung im Jahre 1996 unterrichtete er fortan als fakultätsunabhängiger ordentlicher Professor für ökumenische Theologie sowie als Direktor des Instituts für ökumenische Forschung an der Universität Tübingen. Für sein Engagement sowie seine Forschungen erhielt er zahlreiche Ehrungen und Preise. Seinen Lebensabend verbrachte er in Tübingen. Der Beerdigungsgottesdienst und die Bestattung findet am 16. April 2021 in Tübingen statt. Im Herbst 2021 gibt es eine Gedenkfeier in der Jesuitenkirche in Luzern.

Pecho Benjamin, em. Pfarrer, Emmenbrücke LU, verstorben am 15. März 2021. Am 30. Juli 1960 in Kiedrich (Deutschland) geboren, empfing der Verstorbene am 11. Juni 1995 in Romanshorn TG die Priesterweihe. Danach wirkte er von 1995 bis 1997 als Vikar in der Pfarrei Herz Jesu Lenzburg AG. Von 1997 bis 2003 war er Pfarrer der Pfarrei St. Ulrich Luthern LU. Von 2003 bis 2007 leitete er als Pfarradministrator die Pfarreien St. Pelagius Bischofszell TG, Maria Königin Sitterdorf TG und Maria Geburt St. Pelagiberg TG. Ein weiterer kirchlicher Dienst war dem Verstorbenen anschliessend aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr möglich. Bis zu seinem Tode wohnte er in Emmenbrücke LU. Der Trauergottesdienst mit anschliessender Beisetzung im Priestergrab fand am 8. April 2021 in der Pfarrkirche St. Mauritius in Emmen LU statt.

Schmid Rudolf, Dr. theol., lic. rer. bibl., em. Generalvikar, Kriegstetten SO, verstorben am 25. Februar 2021. Am 10. August 1931 in Basel geboren, empfing der Verstorbene am 29. Juni 1956 in Solothurn die Priesterweihe. Nach der Priesterweihe stand er von 1956 bis 1959 als Vikar in der Pfarrei St. Maria Luzern im Dienst. In den Jahren 1959 und 1960 studierte er in Rom und erhielt das Lizenziat der Bibelwissenschaften bei der Päpstlichen Bibelkommission. Danach setzte er von 1960 bis 1963 sein Fachstudium ein Jahr in Jerusalem, dann in Tübingen (Deutschland) fort. Von 1963 bis 1978 war er Professor für Altes Testament an der Theologischen Fakultät Luzern. Er prägte als Mitglied im Präsidium die Synode72. Als Regens des Priesterseminars St. Beat in Luzern wirkte er von 1978 bis 1989. Danach war er bis 1996 Regionaldekan für den Kanton Luzern. 1996 bis 2002 war er Generalvikar des Bistums Basel. Er diente von 2002 bis 2017 als Priester in verschiedenen Funktionen in den Pfarreien St. Mauritius Kriegstetten SO und Bruder Klaus Gerlafingen SO. 2002 bis 2014 wirkte er zusätzlich als Seelsorger für Seelsorgende. Ab 2017 verbrachte er seinen Lebensabend in Kriegstetten SO. Der Beerdigungsgottesdienst fand am 5. März 2021 in der Pfarrkirche St. Mauritius Kriegstetten SO im engsten Familienkreis statt. Die Beisetzung fand auf dem Friedhof am Hörnli in Riehen BS statt.

Nick Willy, em Pfarrer, Luzern, verstorben am 13. Februar 2021. Am 19. Oktober 1932 in Winikon LU geboren, empfing der Verstorbene am 29. Juni 1960 in Solothurn die Priesterweihe. Nach der Priesterweihe wirkte er von 1960 bis 1964 als Lehrer und Internatsleiter im Kollegium in Schwyz. Von 1964 bis 1973 war er als Internatsleiter und Religionslehrer am Kantonalen Lehrerseminar in Hitzkirch LU. Von 1973 bis 1998 stand er als Pfarradministrator und Pfarrer in Hohenrain LU und als Religionslehrer am Kantonalen Lehrerseminar in Hitzkirch LU im Dienst. Er war von 1998 bis 2018 Chorherr des Kollegiatstiftes St. Leodegar Luzern und von 1998 bis 2013 war er zudem als Auditor für die Bistumskantone Luzern und Zug tätig. Von 1999 bis 2009 war er Pfarrverantwortlicher in Udligenswil LU und bis 2017 Spiritual im Missions-Benediktinerinnenkloster Sonnbühl in Ettiswil LU. Im September 2020 wurde er zum Ehrenchorherrn ernannt. Von 2000 bis 2012 stand er als Mitarbeitender Priester im Betagtenzentrum Dreilinden in Luzern im Dienst. Seinen Lebensabend verbrachte er in Luzern. Der Beerdigungsgottesdienst fand am 19. Februar 2021 in der Pfarrkirche St. Leodegar im Hof in Luzern statt.

Schnell René, em. Pfarrer, Basel, verstorben am 23. Januar 2021. Am 28. April 1929 in Röschenz BL geboren, empfing der Verstorbene am 29. Juni 1957 in Solothurn die Priesterweihe. Nach der Priesterweihe wirkte er als Vikar von 1957 bis 1959 in der Pfarrei St. Marien Bern, von 1959 bis 1962 in der Pfarrei St. Leodegar Lunkhofen AG und von 1962 bis 1964 in St. Klemenz Bettlach SO. Von 1964 bis 1974 studierte er in Fribourg Theologie und Religionslehre. Als Religionslehrer diente er von 1974 bis 1977 in der Pfarrei Heilig Kreuz Binningen BL, von 1977 bis 1978 in der Pfarrei Urs und Viktor Oberkirch SO und von 1978 bis 1981 in der Pfarrei St. Gallus Wangen SO. Danach diente er von 1981 bis 1986 als Kaplan in der Pfarrei Heilige Familie Unterägeri ZG. Als Pfarrer wirkte er von 1986 bis 1994 in Gallus und Othmar Kaiseraugst AG. Von 1996 bis 2008 war er priesterlicher Mitarbeiter in der Pfarrei St. Nikolaus Reinach BL. Seinen Lebensabend verbrachte er ab 2008 in Basel. Der Beerdigungsgottesdienst fand am 4. Februar 2021 in der Pfarrkirche St. Anna Röschenz BL statt.

Vogel Eugen, em. Pfarrer, Hausen AG, verstorben am 15. Januar 2021. Am 11. April 1924 in Escholzmatt LU geboren, empfing der Verstorbene am 29. Juni 1950 in Solothurn die Priesterweihe. Nach der Priesterweihe wirkte er als Vikar von 1950 bis 1962 in der Pfarrei Peter und Paul Aarau und anschliessend in der Pfarrei St. Nikolaus Brugg AG bis 1965. Von 1965 bis 1992 war er erster Pfarrer der neu gegründeten Pfarrei St. Maria Windisch AG. Zudem hatte er von 1974 bis 1983 die Dekanatsleitung des Dekanates Brugg AG inne. Von 1989 bis 1990 war er Präsident der röm.-kath. Synode des Kantons Aargau. In der Pfarrei St. Leodegar Wohlenschwil-Mägenwil AG stand er von 1992 bis 1999 als priesterlicher Mitarbeiter im Dienst. Seinen Lebensabend verbrachte er ab 1999 in Hausen AG. Der Beerdigungsgottesdienst fand am 21. Januar 2021 in der Marienkirche in Windisch AG und am Nachmittag in der Pfarrkirche St. Jakobus in Escholzmatt LU mit Beisetzung statt.

Karrer-Leuker Leo, Prof. Dr. theol., em. Universitätsprofessor, Freiburg, verstorben am 8. Januar 2021. Am 10. April 1937 in Röschenz BL geboren, erhielt der Verstorbene am 25. Oktober 1978 die Institutio (Indienstnahme) des Bistum Basels. Leo Karrer stand ab 1969 im kirchlichen Dienst als Mentor der in Münster (Deutschland) studierenden Laientheologen. Er war auch wissenschaftlicher Assistent des einflussreichen Konzilberaters Karl Rahner. Leo Karrer war der erste Laientheologe im Personalamt und auch im Ordinariat. Als erster Bischöflicher Personalassistent im Personalamt wirkte er von 1978 bis 1982. Von 1982 bis 2008 war Leo Karrer zudem Professor für Pastoraltheologie an der Universität Freiburg. Als Mitglied der Kommission für Bildungsfragen der kirchlichen Berufsgruppen in der Diözese Basel war er während vieler Jahre tätig. Der Herbert Haag-Preisträger arbeitete in zahlreichen internationalen wissenschaftlichen Organisationen. Er war einer der führenden Theologen der Schweiz. Seinen Lebensabend verbrachte er in Freiburg. Der Beerdigungsgottesdienst fand am 15. Januar 2021 im engsten Familienkreis in der Franziskanerkirche in Freiburg statt.

Studer Albin, em. Pfarrer, Sulgen TG, verstorben am 3. Januar 2021. Am 26. August 1927 in Balsthal SO geboren, empfing der Verstorbene am 29. Juni 1959 in Solothurn die Priesterweihe. Nach der Priesterweihe wirkte er von 1959 bis 1965 als Vikar in der Pfarrei Sulgen TG. Von 1965 bis 1970 war er als Pfarrrektor in Bürglen TG. Von 1970 bis 1996 stand er als Pfarrer und von 1996 bis 2018 als Mitarbeitender Priester von Sulgen TG im Dienst. Zudem war er von 1979 bis 1993 Dekan des Dekanates Bischofszell TG. Seinen Lebensabend verbrachte er in Sulgen TG. Die Urnenbeisetzung fand am 16. Januar 2021 auf dem Friedhof mit anschliessendem Beerdigungsgottesdienst in der Pfarrkirche St. Peter und Paul in Sulgen TG statt.


Weitere Personen im kirchlichen Dienst

Brunner P. Alphons, I.Sch., 31.01.1932 - 09.03.2021
Der Beerdigungsgottesdienst fand am 12. März 2021 in der Pfarrkirche Horw/LU statt. 

Hegglin P. Josef, MSC, 29.11.46 - 08.03.2021
Der Beerdigungsgottesdienst fand am 13. März 2021 in Nitra (Slowakei) statt.

Fromaigeat Patrick , théologien en pastorale retraité, 02.02.1954 - 06.03.2021
Ses funérailles ont été célébrées le 9 mars 2021 dans l'intimité de la famille.

Persello-König Monika, em. Spitalseelsorgerin, 09.11.1946 - 10.01.2021
Der Beerdigungsgottesdienst fand im Familienkreis auf dem Friedhof Johannes der Täufer in Laufenburg AG statt.

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