Bistum Basel
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Sexueller Übergriff - was tun?

Die Kirche ist verpflichtet, Menschen vor sexuellen Übergriffen zu schützen. Wenn jemand trotzdem eine solche Erfahrung machen musste, setzt sie sich für die betroffenen Personen ein. Die Verantwortlichen des Bistums Basel pflegen einen sorgsamen und achtsamen Umgang mit den betroffenen Menschen. Sie sind bemüht, Wege zu suchen, um die Konflikte zu lösen.

Der Bischof und die Mitglieder der Diözesankurie

  • dulden keine sexuellen Belästigungen und Übergriffe
  • ermutigen Betroffene, Hilfe zu suchen und das Schweigen zu brechen
  • ermöglichen Hilfesuchenden den Kontakt mit Fachleuten
  • ziehen Beschuldigte zur Rechenschaft
  • sensibilisieren pastorale Vorgesetzte und Anstellungsbehörden
  • leisten einen Beitrag zur Prävention

Beispiel 1

"Eine Person im kirchlichen Dienst ist mir eindeutig zu nahe getreten. Was tun?"

Bitte melden Sie sich bei einer der unten aufgeführten kirchlichen Ansprechpersonen. Der Kontakt ist vertraulich, und Sie werden persönlich beraten. Falls nötig leitet die Ansprechperson, sofern Sie einverstanden sind, den Kontakt zu kirchlich vorgesetzten Personen, zum Arbeitgeber bzw. zu fachlich spezialisierten Organisationen ein. Diese veranlassen eine Intervention.

Beispiel 2

"Ich bin von einem sexuellen Übergriff durch eine Person im kirchlichen Dienst betroffen und möchte dies dem Bistum melden. Was tun?"

Bitte wenden Sie sich bei einem der unten aufgeführten Vertretenden der Diözesankurie. Der Kontakt ist vertraulich, und Sie werden persönlich beraten.

Beispiel 3

"Von einer Person im kirchlichen Dienst bin ich auf übelste Weise sexuell belästigt worden. Eine sofortige Intervention gegenüber dem Täter ist nötig - auch zum Schutz weiterer möglicher Opfer. Was tun?"

Bitte wenden Sie sich umgehend bei einem der unten aufgeführten Vertretenden der Diözesankurie, einer Opferhilfestelle Ihres Wohnortkantons oder bei der Polizei. Der Kontakt ist vertraulich, und Sie werden persönlich beraten.

Beispiel 4

"Als Pfarrer wurde mir von einem Jubla-Führer gemeldet, dass sich der ehrenamtlich tätige Präses einem minderjährigen Jungwächtler in ungebührlicher Weise genähert hat. Was tun?"

Bitte melden Sie sich bei einer der unten aufgeführten kirchlichen Ansprechpersonen. Der Kontakt ist vertraulich, und Sie werden persönlich beraten.

Beispiel 5

"Ich bin Rektor für Religionsunterricht im Pastoralraum XY. Heute hat mir eine Katechetin mitgeteilt, dass sie von einem Katecheten (RPI), der durch den Bischof beauftragt ist, regelmässig an verschiedenen Körperteilen berührt wird. Was tun?"

Bitte melden Sie sich bei einer der unten aufgeführten kirchlichen Ansprechpersonen und/oder Vertretenden der Diözesankurie. Der Kontakt ist vertraulich, und Sie werden persönlich beraten.

Beispiel 6

"Als Seelsorger bin ich einer Frau zu nahe getreten und weiss nun nicht mehr weiter. Die betroffene Frau beschuldigt mich, dass ich sie durch meine Wortwahl sexuell belästigt hätte und droht, den Vorfall dem Bischof zu melden. Was tun?"

Bitte lassen Sie sich wenn möglich in der persönlichen Supervision beraten oder melden Sie sich bei einer der unten aufgeführten kirchlichen Ansprechpersonen und/oder Vertretenden der Diözesankurie. Der Kontakt ist vertraulich, und Sie werden persönlich beraten.

Kirchliche Ansprechpersonen

Marie-Theres Beeler, Theologin und Supervisorin 
061 921 52 27
mth@beeler-beratung.ch

Lucia Hauser, Theologin und Supervisorin
079 258 65 44
lhauser@hispeed.ch

Rita Pia Wismann-Baratto, Pfarreileiterin, Seelsorgerin
062 842 90 79
rita.wismann@pfarrei-suhr.ch

Vertretende der Diözesankurie

Margrith Mühlebach, Regionalverantwortliche
041 419 48 45
margrith.muehlebach@bistum-basel.ch

Fabian Berz, Personalverantwortlicher
032 625 58 22
fabian.berz@bistum-basel.ch

Fotos

Kontakt

Bischöfliches Ordinariat / Evêché
Baselstrasse 58
4501 Solothurn
Tel. (Zentrale) : 032 625 58 25
Fax : 032 625 58 45