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Baustellen und Dekanate der Zukunft

Diözesane Konferenz der Dekane, Dekanatsleiterinnen und Dekanatsleiter des Bistums Basel, 26. bis 28. Januar 2010 im Kurhaus Kreuz in Mariastein

In diesem Jahr ging es bei der 3tägigen Konferenz mit Diözesanbischof Kurt Koch, der Bistumsleitung und den Dekanatsleiterinnen und Dekanatsleitern, moderiert von Generalvikar Roland-B. Trauffer, unter anderem um nationale und bistumsweite Projekte im Bereich Katechese oder um die nächsten Schritte für den Pastoralen Entwicklungsplan (PEP)

Zu Beginn der Tagung wies Bischof Kurt Koch auf das 100-jährige Jubiläum der Missionskonferenz im schottischen Edinburgh von 1910 hin. Dieses habe betont, dass ein glaubwürdiges Zeugnis der Christen in der Welt nur möglich sei, wenn sie ihre Trennungen in Glaube und Leben überwinden könnten. Seither gehörten Ökumene und Mission unlösbar zusammen - sie seien eigentliche Zwillingsschwestern.

Leitbild Katechese

In einem der reichhaltigen Impulse mit anschliessendem Austausch erläuterte Christine Rammensee, Pastoralverantwortliche, die Umsetzung der Leitbilder für die Katechese in Verbindung mit dem Pastoralkonzept. Dabei sprach sie von drei Baustellen. Einmal von einer nationalen, auf Ebene der Schweizer Bischofskonferenz, worin es um „For Modula“ ging, ein modulares Weiterbildungskonzept für nicht-universitäre kirchliche Aus- und Weiterbildung. Dann erklärte die Referentin, wie auf der Ebene der Deutschschweizer Ordinarienkonferenz ein Projektteam 12 Leitsätze zu einem Leitbild zu erarbeiten sucht, für eine Katechese, die sich als lebenslanges und vernetztes Glaubenslernen versteht. Und schliesslich wurde eine bistumsweite Baustelle vorgestellt: die Ausrichtung der Pastoral der Initiationssakramente.

Komplexer, individueller

Der interimistische Leiter des Pastoralamtes, Odo Camponovo, und Fabian Berz, Personalverantwortlicher, sprachen über aktuelle Phasen des PEP und die Dekanate der Zukunft. Sie erläuterten die Grundintention des PEP, vor dem Hintergrund regelmässig gestellter Fragen aus dem pastoralen oder medialen Raum. Nicht nur die Gesellschaft als ganze sei uneinheitlicher und vielgestaltiger geworden, sondern auch der einzelne Mensch würde immer individueller und mobiler, und zwar im Rahmen der Arbeit, der Freizeit und der verschiedenen Daseinsphasen mit je eigenen Lebensräumen- und Formen. Dem müsse auch eine zukunftsfähige Pastoral Rechnung tragen. Sie müsse entsprechend flexibel sein und dürfe weder starr vor Ort bleiben wollen, noch starr einen Zentralismus suchen.

Am Ende der Konferenz, in seinem Schlusswort, dankte der Bischof für die gute, konstruktive Atmosphäre, die auch während den anderen, arbeitsintensiven Traktanden zu spüren gewesen war.

Bleibt zu hoffen, dass sich diese Stimmung auf andere Arbeitsgruppen und Projekte überträgt und für das Bistum und die Menschen wirksam werden kann.

Giuseppe Gracia
Kommunikationsbeauftragter

 

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