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RKZ: Urs Brosi wird neuer Generalsekretär

Brosi
Urs Brosi (rechts) mit Renata Asal, Präsidentin der RKZ

An ihrer Plenarversammlung vom 25./26. März 2022 haben die Delegierten der Römisch-Katholischen Zentralkonferenz der Schweiz (RKZ) den Theologen und Kirchenrechtler Urs Brosi einstimmig zum neuen Generalsekretär der RKZ gewählt. Er tritt am 1. Dezember 2022 die Nachfolge von Daniel Kosch an, der diese Funktion seit 2001 innehatte und altershalber zurücktritt.

Vor seiner Wahl hielt Urs Brosi fest, er sei «nicht der Verkäufer, der die ramponierte Kirche supertoll darstellt". Wichtiger sei ihm, «dass wir glaubwürdig auftreten, dass die Kirche theologisch redlich denkt und spricht, dass wir nach innen leben, was wir nach aussen verkünden».

Im Namen des Präsidiums der RKZ gratulierte Renata Asal-Steger dem künftigen Generalsekretär zu Wahl. Als langjähriger Vertreter der Thurgauer Landeskirche und als Mitglied verschiedener Gremien innerhalb der RKZ und der Mitfinanzierung SBK-RKZ ist Urs Brosi mit den Herausforderungen und mit den konkreten Aufgaben bereits vertraut. Dementsprechend hielt Renata Asal-Steger fest: «Es ist gut, dass mit der Wahl von Urs Brosi die Kontinuität sichergestellt ist. Gleichzeitig freuen wir uns auf neue Impulse und darauf, dass er neue Ideen einbringen und das Gesicht der RKZ mitprägen wird.»

Werdegang:

Urs Brosi (1965) wuchs in Basel auf. Nach der Matura studierte er Philosophie in München und katholische Theologie in Luzern und Rom. Nach dem Pastoralkurs wirkte er vier Jahre als Pastoralassistent in der Pfarrei Dreifaltigkeit in Bern. An der Universität Münster spezialisierte er sich im kanonischen Recht und war anschliessend fünf Jahre wissenschaftlicher Assistent an der Professur für Kirchenrecht und Staatskirchenrecht der Universität Luzern. Während zwei Jahren arbeitete er als Bildungsverantwortlicher des Bistums Basel für die Weiterbildung der kirchlichen Mitarbeitenden. Seit 2008 ist er Generalsekretär und Geschäftsführer der Katholischen Landeskirche des Kantons Thurgau. In dieser Eigenschaft vertritt er bislang die Thurgauer Landeskirche in der RKZ und engagiert sich in Gremien der RKZ und der Mitfinanzierung SBK-RKZ.

In der Landeskirche Thurgau war er unter anderem an der Entwicklung eines neuen Finanzausgleichs und an der Erarbeitung einer neuen Landeskirchenverfassung beteiligt, ferner am Bau eines landeskirchlichen Zentrums in Weinfelden. Nebenberuflich ist Urs Brosi seit 20 Jahren als Dozent für Kirchenrecht am Studiengang Theologie (TBI) aktiv, er wirkt ferner als Diözesanrichter im Bistum Basel und stand 20 Jahre lang im Dienst der Armeeseelsorge.

 

 

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