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Schweizer Bericht für die Bischofssynode 2023

Bischof Felix u. Renate Asal
Foto: Christian Merz

Die Schweizer Bischofskonferenz (SBK) veröffentlicht heute den Schweizer Synodenbericht, der das Ergebnis der nationalen Etappe der Weltbischofssynode 2023 „Für eine synodale Kirche: Gemeinschaft, Partizipation und Mission“ ist. Der Bericht wurde nach Rom geschickt und als Arbeitsdokument für die kontinentale Etappe der Synode im Frühjahr 2023 verwendet.

Der Schweizer Synodenbericht ist in drei Hauptbereiche gegliedert: „Erfahrungen während des Synodenprozesses in der Schweiz“, „Ergebnisse der Fragebögen und Debatten“ und „Perspektiven“. Die Synodale Versammlung Schweiz, die am 30. Mai 2022 in der Abtei Einsiedeln (SZ) stattfand, hat den Bericht auf der Grundlage von Anmerkungen und Anpassungswünschen fertiggestellt. Diese Versammlung hatte die Aufgabe, die aus der diözesanen Phase der Synode hervorgegangenen Berichte zu einem nationalen Gesamtbericht zusammenzufassen.

Die Aufgabe der Schlussredaktion wurde an Prof.in Eva-Maria Faber (Theologische Hochschule Chur) und Dr. Philippe Hugo (Direktor des CCRFE in Freiburg) übertragen.

Auf dem Weg zu einer stärker synodalen Kirche

In der Schweiz haben die Debatten und die synodalen Fragebögen das Bewusstsein für die Bedeutung der Taufe für das Leben der Kirche gestärkt. Es wurde betont, dass eine synodale Kirche zunehmend „die königliche, priesterliche und prophetische Würde und Berufung“ der Getauften anerkennt.

Auf der Grundlage der benannten Themenfelder zielte der Prozess auf diözesaner und nationaler Ebene in den Vorbereitungsdokumenten, die im vergangenen Herbst aus Rom eingingen, darauf ab, über die Synodalität der Kirche nachzudenken, und sammelte diesbezügliche Erfahrungen: Wo ist sie erfolgreich und wo scheitert sie? Darüber hinaus standen Einschätzungen zur pastoralen Situation der katholischen Kirche in der Schweiz sowie zu ihren aktuellen Herausforderungen im Zentrum dieses Prozesses. Zwei Punkte wurden dabei besonders hervorgehoben. Zum einen geht es um die Überwindung der Erfahrung, dass viele Menschen von der vollen Teilhabe am Leben der Kirche ausgeschlossen sind. Zum anderen setzt sich der Schweizer Nationalbericht kritisch mit dem teilweise noch vorhandenen Klerikalismus auseinander. In diesem Sinne wird betont, wie Synodalität nur gelingen kann, wenn der Klerikalismus überwunden wird und sich zunehmend ein Verständnis des Priesteramtes als ein Element entwickelt, das das Leben einer stärker synodal ausgerichteten Kirche fördert.

Der Schweizer Nationalbericht über die Vorbereitung der Weltbischofssynode 2023 ist in den drei Hauptlandessprachen als pdf-Datei im Anhang sowie unter der Themenseite „Synode 2021-2023“ auf www.bischoefe.ch verfügbar. Die Vorbereitungsphase unter dem Motto „Für eine synodale Kirche: Gemeinschaft, Partizipation und Mission“ besteht aus mehreren Teilen. Nach Abschluss der nationalen Phase wird das Generalsekretariat der Bischofssynode die ersten Ergebnisse der nationalen Bischofskonferenzen Ende August 2022 auf einer Pressekonferenz in Rom vorstellen.

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