News
Susanna Rodi-Giger ist die neue Präventionsbeauftragte in den Bistümern Basel und Chur
Die Bistümer der Deutschschweiz rücken in Sachen Prävention näher zusammen und koordinieren die Zusammenarbeit langfristig. Susanna Rodi-Giger wird zu einem Teilpensum im Bistum Basel sowie im Bistum Chur ab dem 1. August 2026 neue Präventionsbeauftragte. Für das Bistum Basel wird sie das bisherige Pensum (20%) übernehmen. Sie wird dort für die Sensibilisierungsarbeit durch zusätzliche Referent/innen aus dem bistumseigenen Pool ergänzt. Als Präventionsbeauftragte ist sie beim Bistum Basel auch Mitglied des diözesanen Fachgremiums gegen sexuelle Übergriffe.
Für das Bistum Chur übernimmt Susanna Rodi-Giger die 60% ihrer Vorgängerin. Dank der direkten Zusammenarbeit mit Dolores Waser Balmer, welche ebenfalls je in einem Teilpensum für die Bistümer St. Gallen und Chur tätig ist, wird die Prävention in der Deutschschweiz einheitlicher umsetzbar sein.
Susanna Rodi-Giger (Jg. 1974) schliesst demnächst ihre Weiterbildung MAS psychologische Beratung ab und freut sich, sich beruflich in der Prävention für die römisch-katholische Kirche zu engagieren. Sie arbeitete einige Jahre als Angehörigenberaterin in der Psychiatrie St. Gallen und als Erwachsenenbildnerin in der Selbsthilfe St. Gallen und Appenzell. Als Erwachsenenbildnerin ist sie gewohnt, Weiterbildungen und Fachinputs didaktisch zu konzipieren und durchzuführen.
Susanna Rodi-Giger bringt mehrjährige Berufserfahrung in der psychosozialen Beratung mit. Zudem leitete sie über Jahre eine Gruppe von Frauen, die von sexualisierter Gewalt betroffen waren. «Prävention und Aufklärung zum Thema sexualisierte Gewalt und Machtstrukturen sind mir ein grosses Anliegen», sagt sie. Der katholischen Kirche stehe sie nahe und kenne ihre Kultur.
Seit längerer Zeit sind Bischof Felix Gmür und Bischof Joseph Maria Bonnemain der Überzeugung, dass eine engere Zusammenarbeit der drei Deutschschweizer Bistümer im Bereich der Prävention stattfinden sollte. Diese Perspektive teilt auch Bischof Beat Grögli von St. Gallen. Mit der jetzigen Beauftragung ist ein weiterer Schritt in diese Richtung getan.
Solothurn und Chur, 3. Juni 2026