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Was mich bewegt – Zukunft säen

Weihbischof Josef Stübi
Foto: Flavia Müller

Jedes Jahr wird gesät, die Saat wächst, bringt Frucht und wird geerntet. Doch das ist keine Selbstverständlichkeit. Säen kann nur, wer über Saatgut verfügt. Genau daran fehlt es jedoch an so manchem Ort in unserer Welt.

Die diesjährige Kampagne von Fastenaktion geht den Ursachen dieses Mangels nach. Ein Blick in die Dokumentationen auf www.fastenaktion.chwww.sehen-und-handeln.ch oder an den Schriftenständen der Kirchen lohnt sich.

Saatgut zu haben oder nicht, entscheidet über Zukunft und Leben. Deshalb das Kampagnenmotto: «Wer Saatgut hat, kann Zukunft säen.» Im Begleitbrief dazu heisst es: «Saatgut ist weit mehr als ein Korn in der Erde. Es ist Hoffnung, Überleben und Zukunft». Zugang zu Saatgut ist wichtig im Kampf gegen Hunger und Armut. Zugleich hat Saatgut auch eine spirituelle Bedeutung: Es verbindet Generationen. Es ist, wie die Schöpfung selbst, ein Geschenk für alle Menschen.

Da staatlich-internationale Solidarität zurückgefahren wird, sind Hilfswerke wie Fastenaktion umso mehr auf Unterstützung angewiesen. Die Spendentage in den Gottesdiensten sind der 5. Fastensonntag und der Palmsonntag. Spenden ist auch sonst jederzeit möglich. – Auch als Präsident des Stiftungsrates von Fastenaktion danke ich für jeden Beitrag

Josef Stübi, Weihbischof