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Seelsorgerat: Lebens- und Glaubensgeschichten sichtbar machen
Die Mitglieder des Diözesanen Seelsorgerates im Bistum Basel haben sich am 15. und 16. November 2024 in Fischingen zur dritten und letzten Sitzung in diesem Jahr getroffen. Im Mittelpunkt stand das Thema «Wie können Mitglieder des Diözesanen Seelsorgerates mit ihren Lebens- und Glaubensgeschichten als Botschafterinnen und Botschafter sichtbar werden».
Bis Ende 2025 haben sich die Mitglieder des Diözesanen Seelsorgerates zum Ziel gesetzt, das Schwerpunktthema Lebens- und Glaubensgeschichten so sichtbar zu machen, dass es Menschen motiviert, Teil der Kirche zu sein. Damit wollen sie aufzeigen, dass die Kirche neben ihren Herausforderungen auch hoffnungsvolle und ermutigende Seiten hat. Persönliche Geschichten von Menschen als Botschafterinnen und Botschafter dienen dabei als kraftvolles Instrument für kirchliches Marketing.
Storytelling: Die Kraft persönlicher Geschichten
Während der Tagung wurde mit einer Methode des Storytellings ein Selbstversuch gemacht: Alle haben im Vorfeld überlegt, welches die eigene Geschichte ist, die für das eigene Leben wichtig geworden ist. Zu Beginn haben alle ihre Geschichte mit einem Titel und in wenigen Sätzen vorgestellt. Anschliessend wurden fünf Geschichten in Gruppen vertieft behandelt. Es wurde nachgefragt, Wahrnehmungen mitgeteilt und Verbindungen zum eigenen Leben gezogen. Diese Erfahrung zeigte eindrücklich, wie viel Potenzial in persönlichen Geschichten steckt, um positive und motivierende Bilder zu schaffen und wertvolle Gespräche zu initiieren.
Die Reflexion am Ende der Tagung unterstrich die zentrale Bedeutung des Erzählens und Zuhörens. Der Seelsorgerat war ermutigt, das Konzept weiterzuentwickeln und konkrete Schritte zu planen, um diese positiven und ermutigenden Geschichten zugänglich zu machen.
Zudem wurde die Einführung der vom Seelsorgerat erarbeiteten Broschüre «Förderung der Freiwilligen. Fünf Schritte zu guten Rahmenbedingungen» besprochen, welche Anfang 2025 veröffentlicht wird. Des Weiteren hat Bischof Felix seine ermutigenden Eindrücke von der Synode in Rom mitgeteilt. Und Generalvikar Markus Thürig hat über Fortschritte bei der Aufarbeitung von Meldungen zu Missbrauchsfällen und in der Präventionsarbeit informiert.